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Horb a. N. Rosen, Rosmarin und Radieschen

Von
"Notgedrungene" Sortimentserweiterung: Robert Müller bietet auch Obst und Gemüse an – und darf somit seinen Horber Laden offen halten.Fotos: Schülke Foto: Schwarzwälder Bote

Statt frischer Blumen in Frühlingsfarben stehen derzeit gefüllte Obst- und Gemüsekisten im Blumenhaus Müller. Dreimal wöchentlich fährt der Chef persönlich zum Großmarkt nach Stuttgart und sorgt für Nachschub. Die Kundschaft ist begeistert.

Horb. Wegen der Corona-Verordnungen hätte Müller seinen Blumenladen eigentlich zumachen müssen – so wie einige andere in der Horber Kernstadt. Doch wer Obst und Gemüse verkauft, darf seine Türen offen halten, und so gibt es jetzt bei Blumen Müller die Ware "in kleinem Rahmen", wie er betont. Doch das Angebot umfasst die gängigen Obst- und Gemüsesorten als Frischware, die ständig aufgestockt wird, unter anderem: Karotten, Lauch, Kartoffeln, Äpfel, Birnen und frische Kräuter.

"Gerade überschlagen sich die Meldungen", sagt Müller mit Blick auf sein Handy. Am Montag um 10.19 Uhr hat er eine E-Mail von seinem Handelsverband bekommen. "Da hieß es, dass Blumenverkauf mit Plexiglasschutz erlaubt werden soll", berichtet er. Um 10.35 Uhr die nächste Mail: Jetzt doch nicht. Der Vorschlag wird nochmals zurückgenommen und soll erst beschlossen werden. "Es gibt immer neue Nachrichten", so Müller. Wie viele andere hofft er auf einen Lichtblick in der Corona-Krise, denn gerade um diese Jahreszeit keine frischen Blumen verkaufen zu können, treffe alle Blumengeschäfte hart. "Die Gewächshäuser sind jetzt voll, und das Geschäft an Ostern und am Muttertag bringt den Rückhalt für die Sommermonate, wenn nicht so viele Blumen gekauft werden", weiß Müller.

Gewiss, der Obst- und Gemüseverkauf läuft bei ihm unter dem Motto "Not macht erfinderisch", doch liegen bleibt die Ware nicht. "Die Resonanz ist sehr positiv, es läuft super. Die Leute unterstützen einen wirklich." Damit er immer frische Ware anbieten kann, fährt Müller drei mal wöchentlich zum Großmarkt nach Stuttgart.

Das bedeutet freilich nicht, dass es bei Müller jetzt keine Blumen mehr gibt. Nach wie vor können in der Neckarstraße frische Sträuße auf Bestellung abgeholt werden. Auch die anderen Floristik-Waren werden noch verkauft. Müller ist davon überzeugt, dass gerade in Krisenzeiten, wenn die Menschen zu Hause bleiben, Blumen etwas Wohltuendes sind. "Sie bringen gute Stimmung und sind auch etwas für die Seele."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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