So gut wie fertig ist er bereits, und bald soll er eröffnet werden: der Verkehrsübungsplatz in Bittelbronn. Foto: Lück Foto: Schwarzwälder-Bote

Mitte September soll der 330 000 Euro-Bau in Bittelbronn eröffnet werden / Haus wird wohl erst später fertig

Von Jürgen Lück

Horb-Bittelbronn. Der Bau der Jugendverkehrsschule in Bittelbronn ist auf der Zielgeraden. Der Asphalt ist verlegt, und mit dem Schulbeginn nächste Woche soll der Verkehrsübungsplatz dann endlich fertiggestellt werden.

Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger: "Ich hoffe, dass wir ihn Mitte September eröffnen können. Diese Standortwahl ist für uns auch ein Argument mehr, die Mittel für den Ausbau des Bahn-Haltepunktes in Bittelbronn im Gemeinderat durchzusetzen."

Beim Baggerbiss für den Haltepunkt in Heiligenfeld (wir berichteten) hatte Rosenberger versprochen, sich jetzt auch um einen städtischen Zuschuss für den Ausbau des Bahnhaltepunktes Bittelbronn einzusetzen. Diese Baukosten nur für den Bahnsteig schätzt AVG-Projektverantwortlicher Heiko Ziegler auf 300 000 bis 400 000 Euro (wir berichteten).

Ob das mit der Eröffnung des Verkehrsübungsplatzes in Bittelbronn Mitte September klappt? Wie der Schwarzwälder Bote erfuhr, soll das Haus erst Ende des Monats fertig sein. Bisher sind hier erst die Fundament zu sehen. Wenn der Bau fertig ist, werden hier unter anderem die Fahrräder für die Kinder gelagert, dazu entstehen Büros für die Polizei, die mit den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr übt.

Der Verkehrsübungsplatz in Bittelbronn. Ein Bau, der gut 330 000 Euro kosten dürfte. Eingefädelt hatte das Geschäft Bittelbronns Ortsvorsteher Hans Schmid. Er sprach vor vier Jahren Karl Müller an, der damals Trainer in Bittelbronn war. Müller ist gleichzeitig Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Freudenstadt. Der Trainer erzählte Schmid, dass er ein Gelände für den Verkehrsübungsplatz suchte.

Schmid setzte alle Hebel in Bewegung. Oberbürgermeister Rosenberger: "Die Stadt stellte das Gelände zur Verfügung, der Kreistag gab 230 000 Euro an Mitteln frei." Unter anderem deshalb, weil die Kreisverkehrswacht auch noch 100 000 Euro an Spenden für den neuen Verkehrsübungsplatz sammeln konnte.

Und ehe die Schüler unter fachlicher Anleitung ihre Runden über den Kreisverkehr und die Vorfahrtstraße üben, ist der Verkehrsübungsplatz schon jetzt von den Kids erobert worden.

Bittelbronns Ortsvorsteher Schmid: "Abends dienen die Straßen schon als Fahrfläche für Radler und Inline-Skater."

Vom neuen Verkehrsübungsplatz in Bittelbronn könnten auch die Kids in Empfingen profitieren: Bürgermeister Alfred Schindler brachte die dortige Anlage als Standort für die Skateranlage ins Gespräch. Der Empfinger Verkehrsübungsplatz in der Nähe von Schule und Tennisplätzen werde durch Bittelbronn nicht mehr benötigt.

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