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Horb a. N. Forderung: "Es bedarf einer Verkehrswende"

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Ho rb. Die 38. Horber Schienen-Tage unter dem Motto "Verkehrswende, Klimakrise: den Umbruch sinnvoll gestalten" fanden dieses Jahr erfolgreich als virtuelle Tagung statt. Diese positive Bilanz ziehen die Organisatoren.

Wegen Corona konnten die Schienen-Tage nicht live vor Ort wie in der Vergangenheit stattfinden. Man entschied sich für eine Videokonferenz. "Virtuelle Konferenzen sind anstrengend, deshalb wurde die Konferenz kompakter gestaltet und die Diskussionen stärker strukturiert. Die Diskussionen waren lebhaft und diszipliniert. Auch wenn die Umstellung groß war, so gab es doch wenig technische Probleme", lautet die technische Bilanz.

Entsprechend positiv seien die Rückmeldungen der Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl sei vergleichbar zu den letzten Jahren gewesen. "Der Teilnehmerkreis hat sich jedoch stark durchgemischt. Wir konnten mehr neue Teilnehmer als üblich begrüßen und so mancher ist 2020 wieder aufgetaucht, der vor vielen Jahren schon einmal bei den Horber Schienen-Tagen war", zeigen sich die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Andreas Barth erfreut.

Hauptthemen

Neben dem Tagungsformat beeinflusste die Corona-Krise auch die Themenauswahl. Die Auftaktsitzung behandelte am Beispiel des Verkehrs zwischen dem Bundesland Rheinland-Pfalz und der Region Grand Est ihre Auswirkungen auf den Schienenverkehr. Das Fazit: "Die Welt lernt, mit Corona umzugehen. Dann werden die langfristig wichtigen Probleme, insbesondere die Klimakrise, wieder in den Vordergrund treten. Um diese zu bewältigen, bedarf es einer Verkehrswende."

Im Hinblick darauf und auf das Motto der 38. HST waren Verkehrsangebot und Zukunftsfragen Leitgedanken des Programms. Am Schluss der Tagung stand der mittlerweile traditionelle Dialog mit der Wissenschaft. Nach drei gehaltvollen Vorträgen des akademischen Nachwuchses zu ganz unterschiedlichen Themen gab es erstmals eine Grundsatzdiskussion zur Zukunft der akademischen Lehre. Quintessenz war, dass die Pandemie der digitalen Lehre einen enormen Schub verliehen hat und zu einer Dynamik führte, die anders nicht denkbar gewesen wäre.

Schienen-Tage 2021

Nach den organisatorischen Veränderungen 2019, ausgelöst durch den Abriss des gewohnten Tagungssaal "Feuerwehrhaus" und den großen Belastungen 2020 mit der völligen Neukonzeption der Tagung, will sich das personell knapp besetzte Projektteam für 2021 auf diese Inhalte konzentrieren. Falls spätestens bis April ein geeigneter Tagungssaal verfügbar und ein physisches Treffen ohne Einschränkung möglich sei, sei eine Rückkehr zum bisher gewohnten Ablauf denkbar. "Wesentlich wahrscheinlicher ist aber, dass 2021 die Schienen-Tage wieder virtuell stattfinden – natürlich auch mit den Erfahrungen dieses Jahres", so der Ausblick des Projektteams. Die Organisatoren hoffen, möglichst bald wieder zu einer Veranstaltung vor Ort in einem passenden Konferenzsaal zurückkehren zu können. "Wie die Eisenbahnanbindung von Horb in den nächsten Jahren aussehen wird? Wir lassen uns überraschen."

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