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Horb a. N. Begabtenförderung ganz praktisch

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Über die Eröffnung der Hector-Kinderakademie in Horb freuten sich (von links) Caroline Reich, Lehrerin an der Gutermann-Grundschule, Sabine Peter, Schulleiterin und Geschäftsführerin der Hector-Kinderakademie, OB Peter Rosenberger, Wolfgang Held, Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamts Rastatt, und Schulrätin Gabriele ­Jäger. Fotos: Hopp Foto: Schwarzwälder-Bote

Geheimnisse der Zahlen lüften, sich auf Englisch oder Spanisch unterhalten oder einem Roboter das Laufen mitbringen – das und mehr ist nun in Horb mit der neu eröffneten Hector-Kinderakademie möglich.

Horb. Ein zusätzliches Angebot für besonders begabte Grundschulkinder, bei dem insbesondere im Mint (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)-Bereich viel Neues gelernt werden kann – als sie davon erfuhr, war Sabine Peter, Schulleiterin der Gutermann-Grundschule und Geschäftsführerin der neuen Hector-Kinderakademie, sofort begeistert. Am Freitag eröffnete Peter die Horber Hector-Kinderakademie im "Plastics InnoCentre" vor vielen ­Gästen.

Nachdem zwei Kinder die Feier mit einem Stück auf der Geige eröffnet hatten, berichtete Peter, dass seit einer Woche die Homepage der Hector-Kinderakademie online ist, auf der die Kinder Kurse wählen können. Nach anderthalb Jahren habe man nun endlich ein Ergebnis "in der Hand". Insgesamt seien 64 Grundschulen in Baden-Württemberg bei dem Projekt dabei. Auch bei Oberbürgermeister Peter Rosenberger sei der Funke sofort übergesprungen: Er war so begeistert von der Idee, eine Hector-Kinderakademie in Horb zu gründen, dass er prompt die Schirmherrschaft übernahm. Das eigens von der Gutermann-Grundschule erstelle Motto für die Akademie lautet "Gemeinsam Zukunft gestalten". Peter freute sich, dass das "Plastics InnoCentre" sich als erster Kooperationspartner zur Verfügung stellte und dass die Schule die Eröffnungsfeier in dessen Räumen ausrichten durfte. Weitere Unternehmen sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg, Campus Horb, stiegen bei der Kinderakademie mit ein. Peter betonte, dass nicht nur Horber Grundschüler von der Akademie profitieren können, sondern auch Kinder aus Eutingen, Empfingen, Schopfloch und Pfalzgrafenweiler.

Auch Oberbürgermeister Peter Rosenberger betonte nochmals, wie wichtig ihm das Projekt sei. Er sprach die beiden Kinder, die zuvor Geige gespielt hatten, stellvertretend für alle Grundschulkinder direkt an: "Das ist für euch." Dass sich schnell so viele Kooperationspartner gefunden hätten, zeige auch, wie viele gute Arbeitgeber es in der Raumschaft gebe. Rosenberger freute sich auch über den wissenschaftlichen Hintergrund einiger Dozenten, zum Beispiel gibt es den Kurs "Geheimnisse der Zahlen" der Tübinger Professors Rainer Nagel. "Was ist denn eigentlich Ihr Fachgebiet?", fragte Rosenberger in den Raum hinein Richtung Nagel. "Funktionale Analysis", gab der lachend zurück, "aber das machen wir bei der Kinderakademie nicht." Rosenberger sagte zum Abschluss seiner Rede, die Hector-Kinderakademie werde allen gut tun. Spätestens dann, fügte er schmunzeln hinzu, "wenn wir in Horb vielleicht mal die ersten Nobelpreise holen".

Schließlich richtete noch Gabriele Jäger, Schulrätin am Staatlichen Schulamt in Rastatt, einige Worte an die Gäste. Die Kurse der Hector-Kinderakademie fänden außerhalb der Unterrichtszeiten nachmittags und am Wochenende statt. Die Vorgabe, dass 60 Prozent aller Kurse im Mint-Bereich stattfänden, sei in Horb bestens erfüllt.

Die Kurse der Hector-Kinderakademie starten nach den Herbstferien ab dem 9. November. Auf dem Programm stehen zum Beispiel das Entdecken neuer Energien mit der Energieagentur, ein Präsentations-Kurs der Stadtverwaltung Horb, Experimente mit Kunststoff mit "Innonet" oder Bauen mit "KiTec" bei den Fischerwerken. Die Kurse finden neben der Gutermann-Grundschule auch an den Schulen in Altheim, Pfalzgrafenweiler, Nordstetten, Talheim und Dettingen statt.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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