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Hoffen auf ein Wunder Schlaganfall einer Mutter verändert das ganze Leben

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Sie sorgen sich um ihre Mutter Tamara, die beiden Töchter Soraya (links) und die kleine Catalya. Ehemann Mohamed Njie möchte seiner Frau trotz aller Handicaps ein möglichst normales Familienleben mit viel Teilhabe ermöglichen. Foto: Caritas

Schwarzwald-Baar-Kreis - Die junge Familie Njie lebt bescheiden aber glücklich, beide Eltern haben Arbeit und ein zufriedenstellendes Einkommen, die beiden vier und zwölf Jahre alten Töchter, die kleine Catalya und die ältere Soraya, besuchen Kita und Schule, haben viele Freunde und sind bestens integriert. Vater Mohamed Njie fühlt sich wohl bei seinen Fußballern, den Black Forest Wulf Kickern, Tochter Soraya spielt für ihr Leben gern Klavier und für die vierjährige Catalya sind Ballett und Gymnastik das Größte.

Und dann kommt der Tag, der alles verändert. Nichts ist mehr wie es war seit dem Samstag, 21. September 2019. Was war passiert? Es war ein ganz normaler Tag, berichtet Familienvater Mohamed, man feierte gemeinsam mit Freunden den elften Geburtstag von Tochter Soraya, tagsüber war man im Badeparadies in Titisee-Neustadt und am Abend nach einem erlebnisreichen Tag genossen alle vier Familienmitglieder den ausklingenden Tag im Wohnzimmer. Bis plötzlich die 32-jährige Mutter Tamara über Kopfschmerzen klagte, sich auf die Couch legte und dort ins Koma verfiel.

Ehemann Mohamed: "Meine Frau gehört in unsere Familie"

Seitdem ist nichts mehr wie es war. Die Hoffnung auf schnelle Genesung der jetzt 33-jährigen Tamara zerschlug sich schnell, die Diagnose der behandelnden Ärzte lautete Schlaganfall mit der Folge, dass eine Genesung nahezu ausgeschlossen ist. Tamara Vollmer, die erst nach drei Monaten aus dem Koma erwachte, wird ihr Leben lang auf den Rollstuhl und eine Rundum-Betreuung angewiesen sein. Nach einer Reihe von Klinikaufenthalten und Reha-Maßnahmen ist die zweifache Mutter jetzt wieder daheim, denn für Ehemann Mohamed und die beiden Töchter kam eine stationäre Unterbringung nie in Frage. "Meine Frau gehört in unsere Familie", sagt der gelernte Maschinenführer Mohamed und auch die beiden Töchter möchten die Mama bei sich haben, sie soll teilhaben können.

In der Betreuung der Mutter wird die Familie jetzt vom Familiendienst der Caritas unterstützt. Um der jungen Mutter die weitere Teilhabe ermöglichen zu können, hoffen alle Familienmitglieder auf ein nachträgliches Weihnachtswunder. Denn es fehlt an einem geeigneten Fahrzeug, das nicht nur rollstuhlgerecht ist, sondern das auch den besonderen Bedürfnissen von Tamara entspricht.

"Unsere Mama soll überall dabei sein"

Der kleine Skoda, mit dem der jetzt alleinverdienende Facharbeiter täglich zu seiner Arbeitsstelle in Eisenbach fährt, ist hierfür nicht geeignet. Denn Tamara kann eigentlich gar nichts alleine machen, selbst im Rollstuhl muss sie fixiert werden. Mit einem entsprechend ausgerüsteten Fahrzeug wäre es möglich, dass Tamara wieder am Familienleben auch außerhalb der Wohnung in Villingen teilnehmen kann, gemeinsamer Urlaub und Freizeit sollen wieder möglich sein.

"Unsere Mama soll doch überall dabei sein", sind die beiden Töchter sich einig und hoffen jetzt auf ein kleines Stückchen Normalität, die in ihr bis damals glückliches Leben einkehren möchte.

Die Caritas nimmt auf ihrem Spendenkonto unter dem Stichwort "Rollstuhlfahrzeug für Schlaganfallpatientin" Unterstützung für die Familie entgegen.

Weitere Informationen unter https://caritas-sbk.de/spende-engagement/

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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