In Sindelfingen ist an Heilig Abend ein Weihnachtsbaum in Brand geraten. In dem Reihenmittelhaus entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro. Foto: www.7aktuell.de | Christoph Ziegler

An Heilig Abend ist in einem Haus in Sindelfingen ein Weihnachtsbaum in Brand geraten. Die Familie und ihre Gäste konnten das Gebäude noch rechtzeitig verlassen, es entstand Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro. Das Haus ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.

Sindelfingen - In einem Reihenmittelhaus in der Sonnenbergstraße in Sindelfingen (Kreis Böblingen) ist an Heiligabend ein Weihnachtsbaum in Brand geraten. Das Feuer breitete sich in kürzester Zeit auf die kompletten Räume aus. Eine Person wurde leicht verletzt, es entstand Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro. Dies meldet die Polizei.

Gegen 19.30 Uhr war der Weihnachtsbaum in Brand geraten. Die Flammen breiteten sich dermaßen schnell aus, dass die Bewohner keine Löschversuche unternehmen konnten. Die Familie und ihre Gäste – insgesamt 13 Menschen – flüchteten aus dem Haus. Eine Person musste zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden, durfte die Klinik allerdings umgehend wieder verlassen.

Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Die Wohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar und muss hinsichtlich der Statik von Fachkräften untersucht werden. Während der Einsatzmaßnahmen wurde der Ort des Geschehens weiträumig abgesperrt. In den angrenzenden Reihenhäusern befanden sich zu dem Zeitpunkt keine weiteren Anwohner.

Während des Einsatzes war unter anderem der Oberbürgermeister der Stadt Sindelfingen, Bernd Vöhringer, anwesend. Er gewährleistete die Unterbringung der betroffenen Familie in einer Notunterkunft in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sowie der Nachbarschaft.

Es befanden sich insgesamt fünf Einsatzfahrzeuge der Polizei, der Rettungsdienst mit einem Notarzt- sowie einem Rettungsfahrzeug sowie weiteren vier Fahrzeugen und fünfzehn Einsatzkräften vor Ort. Desweiteren waren die Feuerwehren Sindelfingen und Maichingen mit insgesamt neun Fahrzeugen und vierzig Einsatzkräften sowie das Technische Hilfswerk vor Ort.

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