Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat Anklage gegen zwei Zollernälbler erhoben. (Symbolfoto) Foto: © Romoloa Tavani – stock.adobe.com

Zwei Männer müssen sich vor Gericht verantworten. Verhandlung vor der großen Strafkammer. Über 250 einzelne Fälle.

Hechingen - Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat gegen zwei 44 und 67-jährige Männer aus dem Zollernalbkreis wegen Untreue in 247 respektive zwölf Fällen Anklage erhoben. 

Den beiden Männern liegt laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft am Montag zur Last, zwischen 2012 und 2017 im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit - sie waren als Verwalter zahlreicher Immobilien tätig - Gelder veruntreut zu haben. In einer gewissen Regelmäßigkeit sollen sie entgegen den ihnen obliegenden Treuhänderpflichten auf Treuhandkonten ihrer Klienten zugegriffen haben, um sich selbst zu bereichern. 

Zur Verschleierung ihres Tuns sollen die Angeschuldigten Fehlbeträge auf Treuhandkonten durch Überweisungen von anderweitig verwalteten Treuhandkonten ausgeglichen haben. 

Der Gesamtschaden wird durch die Anklage auf mehr als 530.000 Euro beziffert. Der Großteil der veruntreuten Gelder, über 470.000 Euro, sollen dabei auf den Handlungen des 44-Jährigen zurückzuführen sein.
 

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