Die Geschichte der Mundartforschung (Dialektologie) begann laut Thomas Jauch etwa in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Entwicklung vom indogermanischen Stammbaum führte über Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühhochdeutsch und Neuhochdeutsch. Ferner gibt es die Gliederungen der Mundarten in nieder-, mittel- und oberdeutsch. Zu dem oberdeutschen Raum zählen Baden-Württemberg, Bayern, das Elsaß, die Schweiz und Österreich.

In Baden-Württemberg wird, je nach Gebiet, sowohl der fränkische, der schwäbische als auch der alemannische Dialekt gesprochen. Die Dialekte lassen sich wiederum nuancieren in regionale Spezifika, etwa in südrheinfränkisch, ostfränkisch (hohenloisch), nordelsässisch, alemannisch und eine alemannisch-schwäbische Mischmundart mit besonderer Ausprägung.