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Hechingen Rabenstraßen-Anwohner sind mit den Nerven am Ende

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In der Rabenstraße fühlen sich Anwohner durch das Verhalten einer neu hinzugezogenen Gruppe gestört. Foto: Stopper

HechingenMusik und lautes Reden bis in den Morgen, bedrohliches Auftreten jenen gegenüber, die als Nachbarn um Ruhe bitten – ein Gruppe von Bewohnern der Rabenstraße hat am Donnerstag die Bürgerfragestunde des Gemeinderats genutzt, um auf Entwicklungen in ihrem Quartier hinzuweisen, die ihnen das Leben zur Qual machen.

Bürgermeister Philipp Hahn sagte zwar zu, dass er sich um die Sache kümmern will. Was aber konkret überhaupt auszurichten ist, blieb an diesem Abend offen. Die Polizei jedenfalls kennt die Probleme, eilt aber längst nicht mehr bei jeder Beschwerde sofort herbei, erzählte eine Anwohnerin, "denn sonst müssten die ja dauern da sein".

Angespuckt, eingeschüchtert und verängstigt

Es geht offenbar um eine größere Gruppe griechischer Türken, die hier als größerer Familienverband sich niedergelassen hat. Die Kritik an ihnen hat keinen ausländerfeindlichen Charakter, denn die Gruppe jener, die sich beschwerten, ist von der Herkunft her auch bunt gemischt, wie an den Dialekten jener zu hören war, die ihrem Unmut Luft machten. "Wir sind hier multikulturell in der Straße, und damit kommen wir alle sehr gut klar", betonte eine Hechingerin, deren Mutter schon lange in der Straße lebt, "aber wie die sich hier aufführen, da hat man wirklich Angst". Tagsüber sei meist Ruhe, weil da die meisten Störenfriede schliefen, aber abends werde aufgedreht bis weit nach Mitternacht. Kleine Kinder mittendrin. Wer sich beschwere, sehe sich plötzlich einer "Einschüchterung durch vier Schränke gegenüber", so eine Frau. Man werde auch angespuckt. "Da hat man wirklich Angst", sagte eine Frau.

In der Gruppe, die sich nun beschwert, leben Männer, die morgens um fünf Uhr rausmüssen zur Arbeit, eine ältere Frau ist pflegebedürftig, konnte aber im Sommer kaum ihr Fenster aufmachen, weil der Krach zu laut war. Beschwerden beim Ordnungsamt hätten keinerlei Veränderung gebracht, ergänzten die Anwohner. Die Bitte, sich die Sache mal selber anzuschauen, habe jedenfalls kein städtischer Mitarbeiter befolgt. "Wissen Sie, wenn man da draußen wohnt, nimmt man das nicht so ernst", meinte eine Anwohnerin zum Bürgermeister. Der versicherte, dass er das Problem trotz seines ruhigen Wohnorts ernst nimmt.

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