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Hechingen Lebensmittelmarkt ist Wunsch der Parteien

Von
Foto: Stopper

Hechingen - Wo unterscheiden sich Freie Wähler, CDU, SPD, Bunte Liste, FDP und AfD, die in Hechingen mit Listen zur Gemeinderatswahl antreten? In fünf Artikeln stellen wir in kurzer Form Antworten der Listen auf unterschiedliche Fragen vor.

Die Frage diesmal: Wie will die jeweilige Kandidatenliste die Lebensqualität in der Stadt erhöhen?

CDU

Um eine "lebendige, gepflegte und sichere Stadt" zu gestalten, setzt die CDU auf die Schaffung eines neuen Stadtzentrums auf dem Obertorplatz, auf zahlreiche Veranstaltungen in der Stadt und ein buntes Marktleben. Aber auch eine Eisbahn im Winter oder Open-Air-Konzerte wird gewünscht. Hohe Priorität sieht die CDU für die Schaffung eines kleinen Lebensmittelmarkts für die Oberstadt. Das könnte auch ein Biomarkt mit Bistro sein. Auch die stetige Verbesserung des Angebots an Kindergartenplätzen wird als Beitrag gesehen, die Lebensqualität von Familien zu erhöhen.

Freie Wähler

Die Freien Wähler setzen hier auf die gute medizinische Versorgung und die Gesundheitsförderung. Dazu sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass sich junge Ärzte und Mitarbeitende in Gesundheitsberufen hier gerne niederlassen und damit die ambulante medizinische Versorgungsqualität optimieren. Ebenso wird darauf gesetzt, in der Stadt Orte mit wenig Verkehr zu schaffen, an denen Menschen verweilen und sich begegnen können. An der Fortschreibung der Leitlinien zur Stadtentwicklung sollen die Einwohner beteiligt werden, die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes in der Oberstadt wird gewünscht. Ebenso setzt man auf den Glasfaseranschluss für alle Haushalte. Ins Auge gefasst wird auch der Stromnetzausbau, um den wachsenden Ansprüchen der Elektromobilität zu genügen.

SPD

Die SPD will sich dafür einsetzen, für Kinder weitere Betreuungsplätze zu schaffen und die Basisbetreuung an Kindergärten und Kitas für die Benutzer kostenfrei zu machen. Bei der Schaffung von neuem Wohnraum soll auf die Familienfreundlichkeit geachtet werden, was nicht nur genügend große Wohnflächen bedeutet, sondern auch die Gestaltung des Wohnumfelds betrifft. Für die Oberstadt wird zur Steigerung der Lebensqualität eine kleine Markthalle oder ein kleines Einkaufszentrum gewünscht, ein Kinder- und Jugendbüro soll eingerichtet werden. Eine weitere Idee ist, ein Haus der Vereine zu schaffen, um öffentliches Engagement zu fördern. Grünflächen sollen nachhaltig gestaltet werden, eine Fußgängerzone wird gewünscht, wobei der Dialog mit den Einwohnern gesucht werden soll.

Bunte

Mit dem Bürgerhaushalt hat die Bunte Liste ein Instrument auf den Weg gebracht, dass Einwohner die Verbesserung ihres Umfelds selbst in die Hand nehmen können. Diese Möglichkeit soll durch die Erhöhung des Budgets auf noch breitere Füße gestellt werden. Das Projekt "Quartier 2020" für die Oberstadt wird begrüßt, es soll auch auf andere Quartieren und Stadtteile ausgedehnt werden. Die Bunte Liste schlägt zudem vor, an vielen Stellen im Stadtgebiet Verweilorte zu schaffen, in dem dort Schaukeln, Rutschen und andere Bewegungsgeräte aufgestellt werden. Gefördert werden sollen kleinere Kulturinitiativen. Hoffnungen setzt man auf einen integrativ betriebenen Lebensmittelmarkt (zum Beispiel ein CAP-Markt) in der Oberstadt. Gefordert wird, dass das Lärmschutzkonzept bürgernah überarbeitet wird. Für die Lebensqualität wird auch auf die Bedeutung von sauberer Luft, lebendiger Natur und stabilem Klima verwiesen. Die Stadt soll sich hier ihrer Verantwortung beim Flächenverbrauch bewusst sein und kommunale Flächen ökologisch bewirtschaften. Bei der Grünflächenpflege soll auf den Artenreichtum geachtet werden.

FDP

Die FDP verweist hier auf ihre Antworten zu den Themen Verkehr und Wohnen, ergänzt sie aber durch den Hinweis, dass junge Familien in der Stadt unterstützt werden sollen, da diese das kulturelle Leben bereichern und den Umsatz in den Geschäften erhöhen. Die Stadt müsse deshalb eine qualitativ gute Ganztagsbetreuung für Kindergarten und Schulen sichern. Die Schaffung eines zweiten Waldkindergartens wird vorgeschlagen.

AfD

Die AfD begrüßt die bisherigen Entscheidungen des Gemeinderats zum Obertorplatz – insbesondere auch die Einbeziehung der Bürger über einen Bürgerdialog. Damit kann die Zollernstadt "aus dem Dornröschenschlaf in Richtung Heimatstadt mit Wohlfühlcharakter" weiterentwickelt werden. Einbezogen werden in solche Überlegungen müssen auch das Gastronomieangebot, der bedarfsorientierte Einzelhandel und die Erhaltung öffentlicher Einrichtungen. Abgelehnt werden Shisha-Bars, Spielhallen und Wettbüros – wie sie verhindert werden sollen, wird offen gelassen. Der Fürstengartens, der Marktplatz und die Staig sollen so gestaltet werden, dass sie Teil einer belebte Flaniermeile für die Hechinger Kernstadt werden.

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