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Handball Wechselspiele im Team hinter dem Team

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Matthias Röhm (links) und Felix KuderFoto: HBW Foto: Schwarzwälder Bote

(jh). Der Kader des HBW Balingen-Weilstetten II für die kommende Drittliga-Saison steht bereits seit geraumer Zeit, aber auch im "Team hinter dem Team" hat sich etwas getan. Die medizinische Abteilung wird teilweise neu aufgestellt. Kai Hipp wird das Team verlassen, für ihn stoßen Felix Kuder und Pia Maurer dazu und bildet gemeinsam mit Matthias Röhm das Physio-Gespann.

Guido Singer, der Sportliche Leiter des HBW II, bedauert das Ausscheiden von Kai Hipp, hat jedoch größtes Verständnis für dessen Beweggründe: "Mit Kai verlieren wir eine jahrelange Konstante im Funktions-Team, fachlich wie menschlich ein schwerer Verlust. Aber er wagt den Schritt in die Selbstständigkeit, hat am 1. Juli in Schömberg seine eigene Physiotherapiepraxis eröffnet: Das erfordert den vollen Einsatz, da bleibt dann leider keine Zeit mehr für die ebenfalls sehr fordernde Tätigkeit im Spitzensport."

Doch sein Nachfolger ist für Spieler und Trainer kein Unbekannter: Felix Kuder wechselt vom Profi- zum Perspektivkader und teilt sich jetzt die Aufgabe beim HBW II mit Matthias Röhm, der weiter an Bord bleibt. Auch im beruflichen Alltag sind die beiden ein Team und führen gemeinsam in Balingen ihre eigene Praxis für Physiotherapie – übrigens in enger Kooperation mit dem Fitnessstudio von HBW-Urgestein und Athletiktrainer Sascha Ilitsch.

Kuder ist seit 2013 beim HBW und seit 2014 zudem Physiotherapeut des DHB. Zwei Jahre später folgte ihm Matthias Röhm, als Kuder zum HBW I wechselte. Mit der Eröffnung ihrer Praxis für Physiotherapie kam David Jann zur Unterstützung ins Team, der jetzt die Profis des HBW I komplett betreuen wird. "Es funktioniert nur mit dieser Arbeitsteilung. Du kannst nicht am Donnerstag in Kiel sein und gleichzeitig zuhause in der Praxis. Da hilft es natürlich extrem, dass David den HBW I übernimmt. Zur neuen Runde unterstützt uns auch noch Pia Maurer, die ja schon lange bei der JSG im Einsatz ist, ebenfalls beim HBW II. Dass wir jetzt als Praxisgemeinschaft komplett für HBW I und II zuständig sind, darauf sind wir natürlich mächtig stolz", sagt Röhm.

Und die Arbeit mit den Spitzenathleten ist für das "Medical-Team" zugleich "Abwechslung zur täglichen Arbeit in der Praxis, man hat viel engeres Verhältnis zu den Jungs als zu anderen Patienten." Denn es ist tatsächlich so, Handballer sind harte Kerle, auch auf der Behandlungsliege. "Die muss man hart anpacken, die Muskelpakete wollen bearbeitet werden. Das ist schon etwas anstrengender als der normale Patient in der Praxis", sagt Felix Kuder. Besonders freut es den Physio, wenn ein verletzter Spieler wieder zurück auf die Platte kommt: "Dann hast du über Wochen und Monate intensiv gearbeitet und viel Zeit mit ihm verbracht. Das macht einen dann schon stolz, wenn man ihm durch diese schwere Zeit geholfen hat und er wieder seine Leistung abliefern kann."

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