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Handball-Trainer Markus Baur im Interview „Wir wollen dem VfB nacheifern“

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Es ist zum Haare raufen: Baurs Team braucht einen Sieg. Foto: Baumann

Stuttgart - Die Handball-Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein. Es bleibt spannend: Vorne – und hinten, wo der Tabellenvorletzte TVB Stuttgart am diesem Freitag (19.45 Uhr) in der ausverkauften Scharrena Gummersbach empfängt.

Herr Baur, in einer Saison der Handball-Bundesliga gibt es für jeden Verein 34 Partien. Ist es zu hoch gegriffen, wenn man gegen Gummersbach vom wichtigsten Spiel der Saison für den TVB spricht?
Zumindest weil es das nächste ist. Natürlich ist es sehr wichtig für uns, wir haben nur noch drei Heimspiele und treffen nun auf eine Mannschaft, die vom Platz und den Punkten her in unserem Umfeld ist.
Das Ziel war es ja eigentlich, sich an Mittelfeld ranzutasten?
Von wem? Wir haben nicht gesagt, dass wir locker Richtung Mittelfeld marschieren, weil wir von Anfang an gewusst haben, dass wir um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Und ich habe auch erwartet, dass das bis zum Schluss der Fall sein wird, und wir dann den Aufbau machen, um in den nächsten Jahren nichts mehr damit zu tun zu haben. Jetzt gilt es, das erste Ziel zu erreichen. Dafür brauchen wir am Freitag einen Sieg.
Dennoch: warum ist es nicht gelungen, zuletzt eines der Heimspiele gegen Erlangen, Melsungen oder Wetzlar zu gewinnen?
Nüchtern betrachtet war Erlangen das einzig mögliche Spiel, alle anderen sind einfach stärker als wir. Wir haben es aber auch nicht geschafft, den ein oder anderen Genickschlag zu verpassen, um Punkte zu machen. Wir waren manchmal nah dran, das lag dann auch an unseren Fehlern, aber auch an der Qualität des Gegners wie Wetzlar, das uns im entscheidenden Moment spielerisch auseinander genommen hat. Manchmal hat auch das Quäntchen Glück gefehlt, das müssen wir uns erarbeiten, damit wir mal ein Spiel für uns entscheiden, auch wenn wir auf einzelnen Positionen etwas schwächer aufgestellt sind.
So wie in Kiel und Magdeburg bei den knappen Niederlagen mit einem Tor. Machen die Mut?
Auf jeden Fall, vor allem wenn man sieht, was wir dort geleistet haben. Das Quäntchen Glück hat in Kiel mehr gefehlt als in Magdeburg, wo wir keine wirkliche Ausgleichschance hatten. Aber wir brauchen solche Spiele, damit man spürt, wir haben eine Chance, wenn jeder seine Aufgaben erfüllt. Irgendwann wird sich das auszahlen – dafür ist es jetzt an der Zeit.
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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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