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Handball SG-Frauen schrammen knapp am Coup vorbei

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Ina Klisch ging mit sechs Treffern am Wochenende gegen Friesenheim voran. Für Punkte sollte es allerdings nicht ganz reichen. Archiv-Foto: Klisch Foto: Schwarzwälder Bote

LANDESLIGA FRAUEN TV Friesenheim – SG Freudenstadt/Baiersbronn 18:17 (8:11). (mf). Lange haben die Frauen der SG Freudenstadt/Baiersbronn an einer Überraschung gegen Friesenheim geschnuppert. Obwohl das Team von Trainergespann Sättler/Klisch über 45 Minuten hinweg das bessere Team war, musste es sich vor allem aufgrund einer schlechten Chancenverwertung mit 17:18 (11:8) geschlagen geben.

Zwar ging der TVF klar favorisiert in die Partie, doch die Weiß-Schwarzen erwischten den besseren Start. Gegen die lückenhafte 6:0-Defensive setzten sie sich oft im Eins-gegen-Eins durch und erarbeiteten sich viele gute Torchancen. So gingen die Schwarzwälderinnen durch Treffer von Ina Klisch und Julia Kilgus mit 3:1 in Führung.

Starker Rückhalt im Tor

Im Anschluss vergaben die Schwarzwälderinnen zu viele freie Würfe und scheiterten entweder am Torpfosten oder der gegnerischen Keeperin. So konnte sich die spielerisch dominierende Sättler-Sieben bis zum 6:6 in der 18. Spielminute nicht absetzen. Der darauffolgende 3:0-Lauf war vor allem Torhüterin Benita Roscher zu verdanken. Mit ihren zahlreichen gehaltenen Bällen gab sie den SG-Spielerinnen den notwendigen Rückhalt, um sich auf 9:6 abzusetzen. Auch gegen Ende der ersten Halbzeit legte die Schwarzwald-SG die bessere Leistung auf das Parkett, verpasste es aber erneut, den Vorsprung weiter zu erhöhen. Trotzdem konnte die Mannschaft mit einer vielversprechenden und durchaus unerwarteten 11:8 Führung in die Kabine gehen.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut die SG-Defensive und Torhüterin Benita Roscher, die die Weiß-Schwarzen im Spiel hielten. So konnte man die Führung trotz einer durchschnittlichen Angriffsleistung Mitte der zweiten Halbzeit auf 16:11 ausbauen. Dann stellte der Friesenheimer Coach Ralf Mättler jedoch die Defensivformation der TV-Spielerinnen auf eine 5:1-Abwehr um. Dies stellte sich als optimales Mittel heraus, um den SG-Angriff durcheinander zu bringen.

Offensivere TV-Abwehr

Gegen die offensive Abwehr fanden die zunehmend verunsicherten SG-Spielerinnen keine Lösungen. Dies führte zu einfachen Ballverlusten, wodurch die Heim-Mannschaft sukzessive verkürzte. Nach einem 5:0-Lauf glich Miriam Bolz in der 55. Spielminute beim 16:16 erstmals für die Gastgeberinnen aus. In der spannenden Schlussphase bewiesen die erfahrenen Frisenheimerinnen größere Nervenstärke. Das junge SG-Team ließ sich von der hitzigen Atmosphäre in der Halle anstecken und vergab einige Möglichkeiten zur erneuten Führung. Aufgrund des Einbruchs Mitte der zweiten Halbzeit musste man sich mit 17:18 geschlagen geben.

Starke Leistung abgerufen

"Die Enttäuschung nach so einer knappen Niederlage ist natürlich groß. Vor allem da wir über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft waren. In den entscheidenden Minuten hat uns dann aber einfach die notwendige Coolness und Abgeklärtheit gefehlt", analysiert Coach Ludwig Sättler die knappe Niederlage seines Teams. Co-Trainer Axel Klisch ergänzte: "Trotz der Niederlage können die Mädels wirklich stolz auf sich sein. Auf so einer tollen Leistung gegen ein Spitzenteam der Liga können wir für die nächsten Spiele aufbauen."

Bereits am Samstag ist die Schwarzwald-SG erneut gegen ein Top-Team der Landesliga gefordert. Um 18 Uhr wollen die Damen im Spiel gegen die SG Ohlsbach/Elgersweier beide Punkten in der eigenen Murgtalhalle behalten. SG Freudenstadt/Baiersbronn: Benita Roscher, Tanja Leins; Gina-Maria Cusa (1), Jana Klisch (1), Anna-Lena Krake, Marleen Finkbeiner (2), Julia Kilgus (1), Nele Eisele, Jana Sandelmann, Jule Fahrner, Ines Welle (3/1), Svenja Bertiller (3/1), Ina Klisch (6).

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