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Handball HBW II sucht höheren Gang

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Die Abwehr steht! Foto: Schwarzwälder Bote

Noch ist Handball-Drittligist HBW Balingen-Weilstetten II in dieser Saison zu Hause ungeschlagen. Die Serie steht am Samstag auf dem Prüfstand, wenn die ambitionierte TGS Pforzheim in der Balinger Sparkassen-Arena (19.30 Uhr) aufkreuzt.

Für den HBW II ist es erst das vierte Heimspiel in dieser Saison, und bisher hat sich da der Tabellendritte zu Hause noch keinen Ausrutscher erlaubt. Den HC Oppenweiler/Backnang (30:27), Aufsteiger TV Plochingen (39:37) und vor zwei Wochen den HC Erlangen II (28:23) in die Schranken gewiesen. Klar, dass das Team von Trainer André Doster seinen Heimnimbus gegen Pforzheim wahren will.

Die Gäste haben vor dieser Spielzeit noch einmal aufgerüstet. Zu den tragenden Säulen wie Kreisläufer Michal Wysokinski, Filip Prsa, Davor Sruk, Marco Kikilus Goalgetter Florian Taafel gesellten sich mit dem Rückraumkräften Maximilian Schwarz und Michael Oehler, die in der vergangenen Spielzeit noch für den damaligen Erstligisten SG BBM Bietigheim aufgelaufen sind. Damit ist das Team auf sämtlichen Positionen gut und doppelt besetzt.

Außerdem wechselten die Goldstädter den Trainer. Für Andrej Klimovets – 2006 Handball-Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft – übernahm Michael Rost, der Klimovets bereits vor Jahren als Co-Trainer zu Seite gestanden hatte. Doch sonderlich lange währte die neuerliche Zusammenarbeit der TGS mit Rost nicht. Der trat nämlich Anfang Oktober zurück, und seither leiten Florian Taafel als Spielertrainer und Timo Hufnagel als Coach die Geschicke bei den Pforzheimern. Die starteten richtig gut in die Saison. Nach einem 23:23 gegen den SV Kornwestheim gewannen sie beim aktuellen Spitzenreiter TuS Fürstenfeldbruck mit 31:27 und legten dann einen Heimsieg gegen Aufsteiger TV Hochdorf (28:26) nach.

Doch seither sprangen nur noch zwei knappe Erfolge gegen Kellerkind TV Willstätt (26:25) und vor Wochenfrist gegen Schlusslicht TSV Blaustein (27:26) heraus – dabei lag die TGS zu Hause gar mit 21:23 im Hintertreffen. Besonders heftig ins Kontor schlug davor die 23:34-Auswärtspleite beim TSB Heilbronn-Horkheim. Es läuft also alles andere als rund, die TGS scheint wie ein angeschlagener Boxer, zwar taumelnd, aber brandgefährlich. "Es ist zwar schwer zu sagen, in welcher Verfassung sie ist, aber das ist, was ihr Potenzial angeht, eine sehr starke Mannschaft. Das wird für uns ein Spiel, das mit den zurückligenden Partien nicht vergleichbar ist. Es geht für uns darum, vom fünften in den sechsten Gang zu schalten. Schließlich wollen wir unsere Heimserie fortsetzen", sagt HBW-Coach Doster.

Natürlich habe seine Mannschaft in den vergangenen erfolgreichen Wochen an Selbstvertrauen gewonnen, der knappe 23:22-Auswärtssieg am Samstag beim TV Willstätt sei dennoch eine Art Schuss vor den Bug gewesen. "Das war eine Gratwanderung, die so nicht hätte sein müssen", sagt Doster.

Verzichten muss der HBW II weiterhin auf Rückraumspieler Adam Soos (Wadenverletzung), dafür stehen die beiden A-Jugendlichen – die JSG ist in der Bundesliga spielfrei – Elias Huber und Elias Fügel wie schon in Willstätt im Aufgabot.

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