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Haiterbach Im Schellenbühl muss der Wald weichen

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Für die Erweiterung "Schellenbühl-Süd" muss der angrenzende Wald weichen. Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Haiterbach. Die Stadt Haiterbach schafft neue Wohnbauflächen und nutzt dazu das vereinfachte Verfahren nach 13b des Baugesetzbuches. Der Gemeinderat fasste so die Aufstellungsbeschlüsse für die Bebauungspläne "Knollenäcker II" sowie für die erste Erweiterung des Bebauungsplans "Schellenbühl-Süd". Kritische Stimmen kamen allerdings bei letztgenanntem Gebiet auf, weil dafür ein Waldstück gerodet werden muss.

Die Nachfrage nach Baugrundstücken sei in Haiterbach sehr groß, sagte Bürgermeister Andreas Hölzlberger. Im zuletzt beschlossenen Gebiet "Delle II" sind laut Sitzungsvorlage so gut wie alle Bauplätze vergeben. Um den Bedarf abdecken zu können, soll deshalb unter anderem die Schellenbühl-Erweiterung angegangen werden. Reiner Schuon (FWH) hatte nachgefragt, ob der Bedarf wirklich so groß sei.

Das seien ja 80 Prozent Waldfläche, sagte Uli Seeger (UBL). Das sei "nicht so glücklich". Wobei Thomas Burkhardt seitens des Bauamtes klar stellte, dass der Wald der Erweiterung komplett zum Opfer falle. Hölzlberger erläuterte, dass es eine Ausgleichsmaßnahme geben müsse. Ziel sei es, auch den bisherigen Eigentümer zu verpflichten, beispielsweise durch die Aufwertung eines anderen Waldstückes.

Gerhard Walz (FWV) schlug angesichts der Steigung eine alternative Zufahrt zum Gebiet vor, was Johann Pagitz (FWH) auch mit den Kosten für den Winterdienst untermauerte.

Der Beschluss für die Schellenbühl-Erweiterung wurde mit Gegenstimme von Yvonne Beck (UBL) gefasst. Ebenso wurde die Knollenäcker-Erweiterung durch Verlängerung von Amsel- und Finkenweg beschlossen.

Rita Frey (FWH) wiederholte ihre Anregung, Wettbewerb zu schaffen und einen anderen Planer (als das Büro Gauss) zu beauftragen. Dies, so Hölzlberger, könne man dann beim nächsten neuen Vorhaben machen.

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