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Haiterbach Denken und Handeln als eine Gesamtstadt

Von

Haiterbach. Zehn neue Gemeinderäte sitzen im Haiterbacher Gremium. Wir stellen diese mit Interviews vor. Heute stellt sich Patrick Walz (UBL) aus Beihingen den Fragen.

Weshalb haben Sie sich entschlossen, für den Haiterbacher Gemeinderat zu kandidieren?

Der erste Anstoß für mich war die Frage eines Mitglieds aus dem vorherigen Gemeinderat, ob ich mir das nicht vorstellen kann. Nach längerem Überlegen und mehreren Gesprächen hab ich mich dazu entschlossen, diese Aufgabe anzugehen. Und ich habe mich ein Stück weit in der Pflicht gesehen, meine Energie dem Wohle der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen.

Waren Sie überrascht, dass es für den Sprung ins Gremium gereicht hat?

Ich habe mir eigentlich gute Chancen ausgerechnet, da ich meiner Meinung nach in der Gesamtstadt ziemlich gut vernetzt bin. Überrascht war ich darüber, dass ich als erster und einziger der UBL-Fraktion aus dem Teilort Beihingen in das Gremium gewählt wurde.

Wo sehen Sie Ihre persönlichen Schwerpunkte in der Gemeinderatsarbeit?

Natürlich sehe ich meinen Schwerpunkt darin, die Interessen und Sichtweisen der jüngeren Generationen zu vertreten. Wir haben das Glück, in Haiterbach eine gut ausgerüstete und sehr gut funktionierende Feuerwehr zu haben, dies soll auch so bleiben. Ein weiterer Schwerpunkt für mich ist natürlich die Interessenvertretung von Beihingen und den anderen Teilorten.

Was ist in Haiterbach gut? Wo sehen Sie Nachholbedarf?

Wie eben schon gesagt, finde ich unsere sehr gut funktionierende Feuerwehr gut – ich denke, da haben wir anderen Gemeinden einiges voraus. Nachholbedarf besteht meiner Meinung nach immer noch an dem Denken einer Gesamtstadt, das Handeln und Denken sollte gleichermaßen auf Teilorte und Kernstadt verteilt sein.

Wie stehen Sie zum Thema Absetzgelände?

Schwieriges Thema. Ich denke, so richtig wollen tut es niemand, auch ich nicht. Ich bin aber trotzdem der Meinung, wir sollten uns im Falle des Falles nicht jeglichen Verhandlungsspielraum für Kompensationen verbauen. Die Aufgabe der Verwaltung und des Gemeinderats sehe ich darin, die Bevölkerung abzuholen und zu informieren, sollte sich das Absetzgelände nicht verhindern lassen.

Die Umgangsformen im Haiterbacher Gremium waren in der Vergangenheit immer wieder Thema. Wie denken Sie, kann man den Kreislauf aus auch persönlichen Anfeindungen durchbrechen?

Wir haben ein neues Gremium und somit auch die Chance, dieses Thema zu den Akten zu legen. Persönlich möchte ich mich einfach niemals auf derartige Umgangsformen herablassen. Des weiteren bin ich dafür, gewisse Regeln für die Sitzung festzulegen und diese dann auch durchzusetzen.

  Die Fragen stellte Markus Katzmaier

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