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Haigerloch Wandern auf den Spuren der Spitzbuben

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Von links: Andreas Scholz (Gemeinde Starzach), Monika Laufenberg (Dorfmuseum Börstingen; Kulturtankstelle), Viktoria Ebenhoch (Stadt Haigerloch) und Annabelle Burster (Stadt Horb ) bei der Präsentation der Wanderkarte "Grenzgänger im Spitzbubenland" am Stand des Neckar-Erlebnis-Tals auf der Horber Neckarwoche. Foto: Volk Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch/Horb/Starzach. Nicht nur der Schwarze Peter aus Weildorf ist eine sagenhafte Räubergestalt, um die sich Geschichten ranken. Es gab früher viele solcher Spitzbuben, die sich in der hiesigen Region herumtrieben und verschlungene Pfade und Verstecke kannten. Genügend Anlass also, um ihnen eine Wanderkarte zu widmen.

Diese Karte mit der schönen Überschrift "Grenzgänger im Spitzbubenland" wurde Anfang Oktober bei der Messe "Neckarwoche" in Horb erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der Stadt Horb, der Stadt Haigerloch und der Gemeinde Starzach.

Der historisch bedeutsame Grenzraum entlang von Neckar und Eyach sollte mehr Aufmerksamkeit erfahren und so haben Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Bereich Tourismus im vergangenen Jahr an der Wanderkarte gearbeitet und gemerkt, dass es neben den bestehenden Attraktionen entlang der gewählten Wanderwege eine spannende Geschichte gibt, die sich als thematischer Rahmen für eine Wanderkarte bestens eignet.

Es ist die Geschichte der Räuberbanden, die im 18. und 19. Jahrhundert existierten. Diese fühlten sich insbesondere in der hiesigen Grenzregion zu Hause. So heißt es im Kartentext: "Dies gilt ganz besonders für unsere Grenzregion, in der verschiedene freie, direkt dem Kaiser unterstellte Ritterschaften und die großen Machtblöcke Württemberg Hohenzollern und Preußen sowie Habsburg-Vorderösterreich direkt aneinandergrenzten."

Das schuf ideale Voraussetzungen für Räuber und Räuberbanden, die sich vermehrt in der Zeit zwischen 1750 und 1850 bildeten, denn damals war es ein Leichtes, sich binnen kürzester Zeit in einen anderen Regierungsbereich zu flüchten und so der Strafverfolgung zu entkommen. So erhielt der Eyach- und Neckarraum im Laufe der Zeit den Namen Spitzbubenland. Die alten Grenzsteine als Zeugen der Vergangenheit sind an manchen Stellen noch zu entdecken.

Weitere Informationen: Die Wanderkarte "Grenzgänger" ist beim Kultur- und Tourismusbüro der Stadt Haigerloch erhältlich, Telefon 07474/697-27.

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