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Haigerloch "Teilen ist ein Akt der Gerechtigkeit"

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Der Erntegaben vor dem Altar sahen prächtig aus und die Großzügigkeit der Gottesdienstbesucher kannte fast keine Grenzen. Der Erntdedankgottesdienst in Stetten zu Gunsten des Vereins "Malawi – Zukunft für Kinder" war ein voller Erfolg.

Haigerloch-Stetten. Pater Albert Schrenk von den Weißen Vätern freute sich in der festlich geschmückten Kirche über enorm viele Kirchgänger aus der Seelsorgeeinheit Eyachtal – Haigerloch St. Anna.

Pastoralreferent Juan Pablo Perisset beteiligte sich mit den Erstkommunionkinder aus Owingen und Stetten an der Gestaltung der Messe, die sich unter dem Motto "Der Landwirt schafft" ganz um das Thema Erntedank drehte.

Die achtköpfige Band "Genezareth" überzeugte einmal mehr mit ihrem breiten Repertoire. Peter Bandleader Staib hatte zu Beginn der Kirche noch erklärt: "Wir machen kein Konzert, unser Wunsch ist, dass die Kirchenbesucher mit uns singen." Das taten die Leute dann auch

Pater Albert Schrenk freute sich nicht nur über den guten Gottesdienstbesuch, sondern auch über die vielen Erntegaben die vor dem Altar aufgebaut waren. "Das Jahr 2018 war ein besonders gutes Früchtejahr für uns. In vielen anderen Ländern ist das nicht so", meinte er.

Reichtum einerseits, Armut andererseits, diese Gedanken prägten seine Predigtworte. In vielen Ländern – auch in Malawi – würden Menschen leben, die nicht genug zu essen hätten. Sie würden die Hände ausstrecken und um Hilfe bitten, deshalb müsse man sie unterstützen. Teilen mit den Menschen, so Schrenk sei nicht nur ein Akt der Barmherzigkeit, sondern auch der Gerechtigkeit.

Stefan Pfeffer, Vorstandsmitglied vom Verein "Malawi – Zukunft für Kinder" sprach Worte des Dankes an die vielen Helfer aus, die diesen Gottesdienst mitgestaltet und organisiert hatten. Ganz besonders bedankte er sich bei denjenigen Frauen, die für diesen Tag über 30 Kuchen gebacken hatten und beim gemütlichen Beisammensein nach dem Gottesdienst auf dem Pfarrhof zum Verkauft anboten. Ein weiteres "Vergelt’s Gott" ging Band Genezareth aus, die den Gottesdienst kostenlos mitgestaltet hatte.

Über die Arbeit des Malawi-Vereins in Malawi berichtete Claudia Thöni den Kirchenbesuchern. Ihr Ehemann und Vereinsvorsitzender Gustav Thöni freute sich vor allem über das große Interesse an den Bildern aus Malawi, die an großen Plakatwänden in der Kirche ausgestellt waren. Er händigte auch viele Anmelde-Formulare für Patenschaften aus. Thöni hofft nun auf viele Rückmeldungen. Bisher wurden 182 Patenschaften für Kinder und Projekte in Malawi übernommen.

Über die Kollekte und den Verkauf der Kuchen und Getränke zeigte sich Vereinsvorsitzende ebenfalls erfreut. Aus beidem kam der stolze Betrag von rund 2100 Euro zusammen. Der Erlös fließt zu 100 Prozent in die Malawi-Projekte. Einen Dank zollte Thöni auch der Pfarrgemeinde. Sie habe immer ein offenes Ohr für die Anliegen des Malawi-Vereins.

Ihre Redaktion vor Ort Haigerloch

Thomas Kost

Fax: 07474 911-60

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