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Haigerloch Prima Panoramablickin steiler Hanglage

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Drei Bauplätze sollen in Gruol an einem Steilhang in der Stunzachstraße entstehen. Der Gemeinderat ebnete dafür am vergangenen Dienstag mit einem Beschluss zur sechsten Änderung des Bebauungsplanes "Mühlhalden" den Weg.Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Gruol. Der Städtische Bauamtsleiter Hans-Martin Schluck sprach im Gemeinderat von einem "anspruchsvollen Gelände". Richtig bewusst wird einem das aber erst, wenn man selbst in der Stunzachstraße auf den jäh ansteigenden Hang blickt, auf dem ganz oben die Häuser des bisherigen Baugebietes "Mühlhalden" thronen.

18 Meter ist die Höhendifferenz von ganz unten bis zur Hangkante. Dieser steile Anstieg und die Tatsache, dass früher die alte Landesstraße unten vorbei führte, waren Gründe dafür, warum 1976 im Bebauungsplan "Mühlhalden" für diese Hanglage keine Baufenster ausgewiesen wurden. Deshalb sind sie bis heute schönste Wiesenfläche.

Doch die drei Grundstückseigentümer wollen die Flächen jetzt bebauen und nach Darstellung der Stadtverwaltung Geschosswohnungsbau mit Mietwohnungen realisieren. Damit dort überhaupt gebaut werden kann, musste der Haigerlocher Gemeinderat bei seiner Sitzung am Dienstag in Gruol die inzwischen sechste Änderung des Bebauungsplanes Mühlhalden beschließen, was er auch tat.

Die Gebäude dürfen maximal zwölf Meter hoch werden (Traufhöhe neun Meter) und die Dachform ist frei wählbar. Die verkehrliche Erschließung der Grundstücke soll über die Stunzachstraße erfolgen. Um den Charakter des Wohngebietes zu wahren, dürfen lediglich 40 Prozent der Fläche überbaut werden, der Rest ist grün anzulegen.

Nebenbei kommt die Stadt Haigerloch mit dieser Bebauungsplanänderung auch einem Wunsch des Regierungspräsidiums Tübingen und des Regionalverbandes Neckar-Alb nach: Diese erheben bekanntlich die Forderung: Innenentwicklung vor Außenentwicklung.

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