Einblicke in die Welt von Berufen, die naturwissenschaftlichen, mathematischen oder technischen Hintergrund haben, bekamen die Neuntklässler beim Programm "Coaching4future" mit zwei MINT-Expertinnen. Foto: Zopf Foto: Schwarzwälder Bote

Gymnasium: MINT-Expertinnen stellen naturwissenschaftlich-technische Berufe vor

Haigerloch. Wie werden die Menschen wohnen? Oder arbeiten? Oder die Welt retten? – Das Programm "Coaching4future" stellt Hightech-Lösungen für die Welt von morgen vor und zeigt, in welchen Berufen die Jugendlichen die Zukunft mitgestalten können.

Hartnäckige Vorurteile gegenüber naturwissenschaftlich-technischen Berufen gibt es viele. Oft fehlt die Vorstellung, wie der Berufsalltag in solchen Berufen aussieht. Dabei haben Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik viel zu bieten.

Die Welt von morgen mitgestalten

Vor dem Hintergrund, mehr Jugendliche für eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung oder ein entsprechendes Studium zu begeistern, waren die Biologin Cathrin Brinkmann und die Ingenieurin für Umweltschutztechnik Carolin Birk am 22. Juni bei den neunten Klassen am Gymnasium in Haigerloch zu Gast und zeigten den Jungen, wie sie in MINT-Berufen die Welt von morgen mitgestalten können.

Wie hilft zum Beispiel ein umweltschutztechnischer Assistent beim Recycling von Handys? Wie erleichtern Ingenieure und Ingenieurinnen für Medizintechnik blinden Menschen den Alltag? Das gemeinsame Angebot von Baden-Württemberg Stiftung, Arbeitgeberverband Südwestmetall und Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit zeigt, welche spannende Perspektiven Jugendliche in naturwissenschaftlich-technischen Berufen haben.

Mit Videoclips, Exponaten zum Anfassen und Experimenten zum Ausprobieren gegaben die Coaches einen Überblick zu aktuellen und zukünftigen Technologien aus der MINT-Welt.

Die Neuntklässler konnten aus insgesamt sechs Themen ihre Favoriten auswählen und so den Schwerpunkt der Veranstaltung selbst bestimmen.

So war vom künstlichen Hüftgelenk über Lotuseffekt-Oberflächen und Mikrochips bis hin zu flüssigem Eisen alles dabei und den Gymnasiasten wurde aufgezeigt, welche vielseitigen Berufsbilder hinter vielen zukunftsweisenden Entwicklungen stecken und welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten es in diesem Bereich gibt.

Die beiden MINT-Botschafterinnen sorgten dabei immer wieder für staunende Gesichter – eine wichtige Voraussetzung, um sich für Berufe in diesem Bereich begeistern zu können.

Weitere Informationen: MINT-Fächer ist eine zusammenfassende Bezeichnung von Unterrichts- und Studienfächern beziehungsweise Berufen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik

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