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Haigerloch Jahr mit vielen wichtigen Ereignissen

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Der Bau einer Druckerhöhungsanlage für ordentlich fließendes Trinkwasser in den höheren Stettener Baugebieten war eine der kommunalpolitischen Besonderheiten im Jahr 2019. Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

"Auch wenn wir 2019 nicht alles umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten, so haben wir doch einiges erreicht", meinte Stettens Ortsvorsteher Walter Stocker, als er am Dienstag im Ortschaftsrat seinen Jahresrückblick hielt.

Haigerloch-Stetten. Besonders zufrieden zeigte er sich damit, dass es gelang, den Bebauungsplan für ein neues Wohngebiet auf dem "Schopfloch" auf den Weg zu bringen.

Der Beschluss des Gemeinderates im Dezember zur Aufstellung eines Bebauungsplanes nach Paragraf 13b (beschleunigtes Verfahren) war aus Sicht des Ortsvorstehers richtig und wichtig. Stocker: "Danach haben mir junge Familien in meiner Sprechstunde regelrecht die Türen eingerannt."

Insofern war er den Besitzern von Grund und Boden im "Schopfloch" dankbar, dass sie ihren Teil zum Erfolg der Grundstücksverhandlungen geleistet hatten. Man hoffe nun auf einen raschen Baubeginn.

Trotz des neuen Baugebietes (über 30 Bauplätze) dürfe man die innerörtliche Entwicklung jedoch nicht aus den Augen verlieren, mahnte er. Damit zielte Stocker auf das Gelände ab, wo früher das alte Gasthaus Sonne stand. Zu dessen Wiederbebauung ist die Ortschaftsverwaltung offenbar mit einem Investor im Gespräch.

Aber auch abseits dieses erfolgreich durchgezogenen Schlussspurts zum Jahresende erlebte Stetten ein spannendes Jahr, das gaben Walter Stockers Schilderungen deutlich zu erkennen.

Erleichtert war er darüber, dass im Waldgebiet zwischen Stetten, Owingen, Grosselfingen und Rangendingen nun doch kein Vorranggebiet für Windräder entsteht. "Wenn wir nicht so konsequent dagegen gekämpft hätten, wären dort wohl schon die ersten Windanlagen im Planung", meinte er. Sein Dank galt hier ganz besonders der Bürgerinitiative "Gegenwind Hohenzollern".

Auch sonst sprach Stocker über ein bewegtes Jahr und meinte damit den Bau der Druckerhöhungsanlage neben dem Friedhof oder die Änderung der Abwasserkanäle im "Kreuzergärtle", um die Rückstauprobleme im unteren Bereich der Straße zu mindern. Auf dem Friedhof wurde die Urnenstelen erweitert, es gibt nun zwölf Urnen-Fächer.

Offen ist dagegen weiter die Zukunft des Schulgebäudes. Auch wenn die Volkshochschule Balingen das Gebäude derzeit als Wissenswerkstatt nutzt, bezeichnete Stocker es dennoch "als Schildbürgerstreich" eines nach der Sanierung modernsten Schulgebäude der Stadt für schulische Zwecke ungenutzt zu lassen.

Aus gesellschaftlicher Sicht hob Walter Stocker vor allem die Fasnet, das alle Erwartungen übertreffende Dorffest und die erste von den Schlepperfreunden organisierte Dorfweihnacht hervor: All dies zeuge von einer lebendigen Dorfgemeinschaft, auf die man stolz sein könne.

Und nicht zuletzt ging er auf die Kommunalwahl im Mai ein. Für Stocker ein einschneidendes Erlebnis, weil gleich vier erfahrene Mitglieder des Gremiums ausschieden. Ihm selbst brachte die Wahl das Amt des Ortsvorstehers ein, nachdem sein Vorgänger Konrad Wiget auf eine weitere Kandidatur verzichtet hatte. Walter Stocker dankte Wiget unter Beifall für dessen zehnjähriges Engagement als Ortsvorsteher.

Zum Schluss bedankte sich der Ortsvorsteher bei Silvia Alber von der Ortschaftsverwaltung, Fronmeister Roland Pfeffer und dem Bauhof, Hausmeister Johann Edele, Kindergartenleiterin Dagmar Pfeffer sowie der Stadtverwaltung für deren Unterstützung.

Stockers Dank gab dessen Stellvertreter Armin Bauer zurück. Der neue Ortsvorsteher habe 2019 unermüdlichen Einsatz für Stetten gezeigt. Bauer: "Seiner Energie und fachlichen Kompetenz haben wir es zu verdanken, das so viele Themen und Projekte auf den Weg gebracht und auch schon realisiert werden konnten."

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