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Haigerloch Geld für Baugebietserschließung bereitstellen

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Nach wie vor können die in Reihe aneinandergebaute alten Bauernhäuser in Hart (Bahnhofstraße 2/4) nicht abgerissen werden. Es wird nämlich untersucht, ob dort Mopsfledermäuse beheimat sind. Ein Ergebnis liegt aber noch nicht vor.Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Haigerloch-Hart. Auch wenn das Baugebiet "Hinter Gärten II" beim Naturschutz auf Ablehnung stößt (wir haben berichtet), so steht es für den Ortschaftsrat Hart doch an erster Stelle.

Deshalb stand es in dessen Sitzung am Montag auch auf der Prioritätenliste auf Platz eins, als es um die Anmeldung der Investitionswünsche aus Hart für den städtischen Haushalt 2021 ging. Auch wenn der konkrete Zeitpunkt der Erschließung neuer Bauplätze in einem Streuobstgürtel aufgrund der Einsprüche des Landesnaturschutzverbandes und von privater Seite noch ungewiss ist, so forderte der Ortschaftsrat die Einstellung von Geldern im Haushalt 2021 zur Vorbereitung des Baugebietes.

Ein alter aber immer noch aktueller Wunsch ist die Schaffung eines Gehweges entlang des Friedhofweges. Für die Umsetzung dieses Projektes standen in früheren Jahren schon einmal 65 000 Euro im Raum. Der Fußweg sei wichtiger denn je, wurde im Harter Ortschaftsrat argumentiert, denn mittlerweile gebe es ja in dieser Richtung den Waldkindergarten und außerdem dürften Autos nach dem Ende des Ortsschildes Tempo 100 fahren, was für Fußgänger oder Radfahrer höchst gefährlich sei.

Gewünscht ist auch die Überdachung der Bushaltestelle in der Bahnhofstraße (Kostenschätzung 8000 bis 10000 Euro). Ortsvorsteher Thomas Bieger schlug dazu das Anbringen von Straßenlampen auf dem Festplatz und der Zufahrt dorthin vor, weil der Platz jetzt offizieller Parkplatz der Eichwaldhalle sei.

Zudem will man die Ergebnisse der Abwasserkanalbefahrung abwarten und dann solle die Stadt mögliche Schäden priorisieren und entsprechend beheben. Ortsvorsteher Bieger gab noch bekannt, dass am Ortseingang ein beheizter Kasten zur Unterbringung eines Defibrillators angebracht worden ist.

Vom Institut für Meteorologie und Geologie in Karlsruhe gab es die Anfrage auf einem Grundstück bei Hart zwischen nächstem April und Juli eine Messstation zu errichten. Das private Grundstück liegt in einem Gebiet, das als gewitterauslösend eingestuft wird und die Forscher erhoffen sich diesen und anderen Messstationen weiteren Aufschluss über Klimaeffekte im Neckartal und auf der Zollernalb.

Die Harter Feuerwehr will ihre Hauptversammlung am Samstag, 21. November, in ihrer neuen Fahrzeughalle abhalten. Falls die Corona-Bestimmungen bis dahin aber wieder verschärft werden sollten, würde die Abteilung in die Eichwaldhalle ausweichen. Der Ortschaftsrat hatte dagegen nichts einzuwenden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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