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Haigerloch Die Gruoler Visitenkarten auffrischen

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Die Begrüßungstafeln an den Gruoler Ortseingängen sind schon etwas angejahrt. Die Idee, peppigere Tafeln im Hochformat aufzustellen, stieß im Ortschaftsrat auf Zustimmung.Foto: Fechter Foto: Schwarzwälder Bote

Was schon längere Zeit ein Thema für Verwaltung und Ortschaftsrat ist, nimmt jetzt konkrete Formen an: in Gruol soll es neue Begrüßungstafeln an den Ortseingängen geben. Ortsvorsteher Reiner Schullian präsentierte im Ortschaftsrat erste Vorschläge.

Haigerloch-Gruol. Die alten Schilder seien nicht mehr zeitgemäß und auch ziemlich heruntergekommen, so der Ortsvorsteher. Die neuen sollen frisch und modern, aber auch bezahlbar sein.

Im Internet hat Schullian recherchiert und ist fündig geworden: So hat die Gemeinde Reute im schweizerischen Kanton Appenzell ein hohes, schlankes Schild, oben abgeschrägt, mit dem vertikalen Schriftzug "Herzlich willkommen". Auf dieser Basis hat Maler Reiner Müller aus Gruol mehrere Varianten ausgearbeitet, die Schullian am Donnerstag in der Sitzung vorstellte. Auch Diana Kohle wurde in die Planung einbezogen

Neben dem Schriftzug ist Platz für Bilder und vor allem für Veranstaltungsplakate, die mittels einer Schiene problemlos angebracht werden können. Die Schilder sind aus Edelstahl und würden laut Schullian zwischen 1300 und 1500 Euro kosten – eine machbare Summe, seiner Einschätzung nach. Teurer wäre eine Variante aus Beton. Gestalterisch wäre es auch möglich, das Gruoler Ortswappen auf dem Schild anzubringen, diese Idee gefiel den Räten besonders gut. Auch ein Bild der Vitus-Kapelle wäre denkbar.

Die Ortschaftsräte hatten sichtlich Gefallen an den Vorschlägen und wollen sich in die weitere Entwicklung der "Dorf-Visitenkarten" einbringen. Dazu werden sie einen extra Termin vereinbaren.

Vor der Sitzung hatte der Gruoler Ortschaftsrat den Kindergarten besichtigt, wo einiges gemacht wurde, aber auch noch vieles zu tun ist. So müssen in manchen Räumen noch die Fußböden erneuert werden. Ortschaftsrat Mathias Flaiz regte an, die Erlöse aus der Dorfweihnacht für dieses Projekt zu verwenden. Dies muss allerdings mit der Verwaltung abgeklärt werden.

Freie Plätze im Schuppengebiet gibt es derzeit nicht und eine Erweiterung des Gebietes gestaltet sich schwierig, beantwortete Ortsvorsteher Schullian die Anfrage eines Bürgers zu Beginn der Sitzung. Es gebe aktuell auch keinen Platz, wo in nächster Zeit etwas entstehen könnte, die Gemeinde wolle aber auf jeden Fall dranbleiben.

Die Erschließung des zweiten Bauabschnitts im Baugebiet "Auf "Hirschen I" hat begonnen, teilte der Ortsvorsteher mit. Die Arbeiten liefen gut, günstige Witterung vorausgesetzt, sei das Baugebiet Anfang nächsten Jahres erschlossen. Dann könnten im Frühjahr die 500 bis 800 Quadratmeter großen Bauplätze ausgeschrieben werden. Interessenten gebe es, es seien vorab aber keine Reservierungen möglich, erklärte Schullian auf Nachfrage. Interessenten würden aber vor der Ausschreibung benachrichtigt.

Der obere Brunnen auf dem Friedhof hat bei der großen Hitze im Sommer nicht funktioniert. Die beiden Friedhofsbrunnen werden vom Stocken-Brunnen gespeist, und bei niedrigem Wasserstand reicht einfach der Wasserdruck für den oberen Brunnen nicht mehr aus. Eine Lösung für dieses Problem sei noch nicht in Sicht, erklärte der Ortsvorsteher.

Schullian plädierte dafür, die Linde an der Heilig-Kreuz-Straße beim Brunnen zu fällen. Sie sei offensichtlich kaputt, und er wolle handeln, bevor etwas passiere. Die Räte teilten diese Meinung, einige plädierten aber dafür, Ersatz zu pflanzen.

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