Diese Schlaglöcher, darin war sich der Ortschaftsrat Hart bei seinem Rundgang am Montag einig, gehören dringend verfüllt. Foto: Kost Foto: Schwarzwälder Bote

Rundgang: Ortschafsrat Hart sieht sich Friedhof und ein paar innerörtliche Stellen an

Vor seiner Sitzung in der Eichwaldhalle machte der Ortschaftsrat Hart am Montagabend einen Ortsrundgang in der Gemeinde. Dabei wurden verschiedene Plätze besichtigt.

Haigerloch-Hart. Zuallererst wurde auf dem Friedhof die, so Ortsvorsteher Thomas Bieger, "vom städtischen Bauhof tadellos errichtete" Urnenstele besichtigt, in der bereits eine Bestattung erfolgt ist, ebenso schaute sich das Gremiun – übrigens begleitet von der neuen Mitarbeiterin in der Ortschaftsverwaltung Katja Gräser – das Feld für Urnenrasengräber an, auf dem kürzlich ebenfalls die erste Belegung erfolgt ist. Schon einmal auf dem Friedhof, stellte der Ortschaftsrat Schäden an der vorderen Eingangstreppe fest. Der Bauhof soll mit deren Ausbesserung beauftragt werden.

Der öffentliche Feldweg neben der Gärtnerei Fechter weist etliche, zum Teil tiefe Schlaglöcher auf. Der Ortschaftsrat war der Ansicht, dass die Löcher auf diesem viel befahrenen Weg mit Schotter verfüllt werden sollten.

Danach ging’s in den Ortskern. Ein zum Teil defektes Gartentor neben dem alten Rathaus sollte aus Sicht des Ortschaftsrates entfernt werden. Außerdem wachsen die Äste eines Ahornbaumes bis in die Dachrinne des Gebäudes und sollten zurückgeschnitten werden.

Lob gab es dafür, wie sauber der Bauhof den Platz am offenen Bachlauf hergerichtet hat. Ein Augenmerk sollte aber darauf liegen, den unweigerlich auftretenden Algenbewuchs in den Becken regelmäßig zu entfernen. Sobald die Coronabeschränkungen vorbei sind, will man zudem im städtischen Amtsblatt auf das "Mitfahrbänkle" beim Bach hinweisen.

Der Kinderspielplatz am Sportplatz präsentierte sich dem Harter Rat nach Pflegemaßnahmen durch den Bauhof ebenfalls im guten Zustand, an der Grillstelle sollte dagegen ein Stück der Ausmauerung repariert werden.

Leider, so stellte man fest, komme es an dieser Grillstelle immer wieder zu erheblichen Vermüllungen mit Flaschen und Scherben oder Lebensmittelverpackungen. Ortsvorsteher Bieger berichtete auch über Beschwerden über "Corona-Parties". Die Polizei sei jedoch informiert und werde auf Streifenfahrten den Platz regelmäßig kontrollieren.

In der nachfolgenden Sitzung in der Eichwaldhalle berichtete der Ortsvorsteher, dass die Firma Backfisch Druckerei und Mediendesign aus Ostdorf an die Ortschaftsverwaltung mit dem Anliegen herangetreten sei, nächstes Jahr einen Heimatkalender für Hart zu entwerfen. Die Druckerei, so Bieger, würde den Kalender auf eigene Kosten erstellen und auch selbst vermarkten, allerdings würde sie gerne die Unterstützung der Ortschaft bei der Beschaffung von Bildern in Anspruch nehmen. Die spätere Vermarktung könnte auch über örtliche Geschäfte erfolgen.

Thomas Bieger ließ ein Ansichtsexemplar eines solchen Kalenders im Gremium herumgehen. Er und der Ortschaftsrat befanden die Idee für gut und stimmen dem Angebot zu.

Dem Antrag eines Ehepaares zum Abbruch eines Wohnhauses mit Scheune in der Bahnhofstraße stimmte der Harter Ortschaftsrat zu.

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