Noch immer sterben Menschen an den Folgen einer Grippe. Auch eine Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz. Foto: dpa

Wie eine Sprecherin des Landesgesundheitsamts am Dienstag mitteilte, ist die Grippewelle der Saison 2014/15 offiziell vorüber. 11.600 Menschen wurden als erkrankt erfasst, die Grippewelle forderte 26 Menschenleben.

Stuttgart - Die Grippewelle der Saison 2014/2015 ist in Baden-Württemberg vorbei. 11.600 Menschen erkrankten an der Influenza, 26 Menschen starben daran, wie eine Sprecherin des Landesgesundheitsamts am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Es sei aber davon auszugehen, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt. In der vorherigen Saison habe es 1183 Erkrankungen und 9 Todesfälle gegeben.

Die Grippewelle war in diesem Jahr außergewöhnlich heftig. In vielen Regionen Deutschlands waren Krankenhäuser überfüllt, so auch in Baden-Württemberg. Die Faschingswoche war der Höhepunkt der Grippewelle mit 1942 Fällen im Südwesten.

Die Gründe für die hohe Zahl der Erkrankten in der abgelaufenen Saison sind nicht klar und können vielfältig sein, wie die Sprecherin sagte. Ein Grund könne gewesen sein, dass der Impfstoff schlecht angeschlagen hat. Er war auf eine andere Virusvariante ausgerichtet als jene, die sich schließlich durchgesetzt hat. Auch eine Grippeimpfung sei nie ein 100-prozentiger Schutz.

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