Ein Banner mit der Aufschrift „Ehrenamt“; dieses soll in der Gemeinde Nusplingen künftig höher honoriert werden. Foto: dpa/Patrick Seeger

Einstimmig fiel der Beschluss im Nusplinger Rat aus, die Entschädigung ehrenamtlicher Tätigkeiten neu zu fassen.

Der jetzige Gemeinderat profitiere nicht mehr davon, erklärte Bürgermeister Jörg Alisch. Doch den Wahlhelfern bei den anstehenden Wahlen kämen die neuen Entschädigungssätze am 9. Juni bereits zu Gute. Die Satzung sei seit dem Jahr 2009 nicht mehr geändert worden, und im Hinblick auf das anstehende Wahljahr habe es sich empfohlen, sie neu zu fassen, sagte Alisch in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

 

Was heißt das im Detail? Künftig wird die Aufwandsentschädigung für ehrenamtlich Tätige gestaffelt. Gab es bisher zehn Euro pro Stunde, werden nun bei bis zu drei Stunden 30 Euro gezahlt, bei Einsatzzeiten von mehr als drei bis zu sechs Stunden gibt es 55 Euro, und der Tageshöchstsatz bei mehr als sechs Stunden beträgt nun 90 Euro.

Auch Nusplingens Gemeinderäte werden höher entlohnt

Die Aufwandsentschädigung der Gemeinderäte steigt von 25 Euro je Sitzung auf dann 30 Euro zuzüglich eines Grundbetrags von zehn Euro monatlich. Die Aufwandsentschädigung der Bürgermeister-Stellvertreter steigt von bisher 20 Euro pro Stunde auf 25 Euro. Der Tageshöchstsatz wurde von 100 auf 120 Euro hinaufgesetzt.