Für die Außenanlage des Kindergartens St. Katharina sammeln sie daher Spenden. Der Gemeinderat vergab derweil die Arbeiten.
Auf der Agenda des Gemeinderats stand in der jüngsten Sitzung auch der Kindergarten St. Katharina – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Zunächst ging es um die Auftragsvergabe für die Außenanlagen. Dazu rückte Marius Ensch in den Zuschauerraum.
Es wird doppelt so teuer
Bürgermeisterin Lisa Hengstler gab einen kurzen Überblick über den bisherigen Verlauf und rückte die Kosten der Planung durch Landschaftsarchitekt Martin Kuberczyk in den Mittelpunkt. Er sei bereit, die Planung nach zeitlichem Aufwand zu berechnen – zu erwarten seien da rund 4500 Euro. Geplant und im Haushalt enthalten sind 25 000 Euro, die letzte Kostenschätzung lag aber bei rund 55 000 Euro. Dennoch stimmte der Gemeinderat in der Sitzung am 24. Januar für die Durchführung.
In dieser Summe seien rund 5000 Euro enthalten, die eventuell durch engagierte Eltern oder den Bauhof erledigt werden könnten. Die Städtebauförderung gibt einen Zuschuss von knapp 11 000 Euro, wodurch außerplanmäßige Kosten von rund 20 000 Euro entstünden.
Auftrag geht an Firma Ensch
Günstigster Bieter war die Firma Ensch mit etwa 57 000 Euro, sie erhielt den Zuschlag. Wobei Lorenz Wiehl (WiG) den Vorschlag machte, statt teurem rechteckigem Pflaster das billigere quadratische zu nehmen. Das spare nochmals 1000 Euro.
Anwesend war auch die Elternbeiratsvorsitzende Marina Weiß, die einen Flyer verteilte, der engagiert dafür wirbt, die Gestaltung der Außenanlagen durch eine Spende finanziell zu unterstützen.
Größere Fläche
Diese sollen zu einem inspirierenden, größeren und lehrreichen Ort werden, mit größerer Grundfläche (durch Versetzen des Zauns), neuen Spielgeräten, einer begradigten Fläche, einer Mauer mit Spielmöglichkeit sowie einer versetzten Treppe. Die Spenden sollen dazu direkt an die Gemeinde Gütenbach überwiesen werden, als Verwendungszweck soll „Spende Außenbereich Kindergarten“ vermerkt sein. Erste Spenden seien bereits eingegangen, bestätigte die Bürgermeisterin.