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Gechingen Trauerzug für Bank und Post

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Schweren Schrittes trugen die Hexengeister im Trauerzug Dienstleistungen vor Ort zu Grabe. Foto: Stocker Foto: Schwarzwälder Bote

Gechingen. Schwer waren die Schritte der Hexengeister in diesem Jahr, als sie sich am Schmotziger Doschdig auf den Weg zum Rathaus machten. Und das lag nicht nur an den beiden gewaltigen Särgen, die sie mitschleppten.

Großes Wehklagen

Unwillkürlich wichen die Passanten aus, als sich der Trauerzug über den Fleckenparkplatz in Richtung Verwaltungssitz bewegte. Begleitet von den Klängen der Golmer Buam erklang ein herzzerreißendes Heulen und Wehklagen. Zu Grabe trugen die Hexengeister nämlich Post und Volksbank. Bekanntlich muss die Bevölkerung auf diese Dienstleistung verzichten.

Zwischen Trauer und Wut schwankten deshalb die Hexengeister, fielen mal in jammerndes Geheul, dann wieder in unbändige Wut. "Wo sollen wir unser Geld jetzt hintragen?", fragten sie.

Als Mahnmal platzierten die Hexengeister die Särge vor dem Eingang des Verwaltungssitzes, den sie über eine Leiter erstürmten. "Gruselig sen die Hexengeister, holet sich d’r Bürgermeister", ertönte ein um das andere Mal über den Vorplatz, ehe Häußler aus den heiligen Hallen geführt wurde, um schließlich eine Polonaise anzuführen.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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