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Gechingen Diskussion über Gutachtenauftrag

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Die Eigenwasserversorgung war erneut Thema im Gemeinderat. Unser Bild zeigt den Gechinger Wasserturm. Foto: Tröger Foto: Schwarzwälder Bote

Das Thema Eigenwasserversorgung stand bei der letzten Sitzung des "alten" Gemeinderates noch einmal auf der Tagesordnung.

Gechingen. Es sollte über das weitere Vorgehen im Hinblick auf die schon mehrfach angesprochenen Punkte Enthärtung, Fremdwasseranschluss sowie Suche nach neuen "weicheren" Trinkwasservorkommen über Bohrungen beraten werden. Alles mit dem Ziel des Aufbaus eines Strukturgutachtens, das die gesamte Eigenwasserversorgung betrachtet. Hierfür soll ein Angebot bei Fachingenieuren eingeholt werden.

Viele Faktoren sind zu berücksichtigen

Ortsbaumeister Heinz Braun führte die Aspekte auf, die bei der Erhebung des möglichen und nötigen Handlungsbedarfs zu berücksichtigen sind. Das sind Wassermenge und -qualität, die baulichen Anlagen, die Versorgungssicherheit und die Organisation. "Wir haben die Themen täglich auf dem Tisch, Stichwort Enthärtung. Wir müssen uns jedoch Expertenwissen holen, um dann einen Handlungsplan zu haben", warb er für ein Gesamtkonzept.

"Über ein Strukturgutachten können wir alle Themen zusammenführen und dann im Ganzen betrachten", machte auch Bürgermeister Jens Häußler deutlich und fügte an, dass so ein Gutachten bis zu 50 Prozent gefördert werden kann. Er geht von Kosten für das Gutachten von 30 000 bis 35 000 Euro aus.

Bernd Wentsch monierte, dass acht Monate vergangen sind, seit das Thema Handlungsbedarf bei der Wasserversorgung im Rat behandelt wurde. Um Kosten zu sparen, wollte er, dass die Gemeinde einzelne Aspekte selbst anschaut und den Handlungsbedarf ermittelt. Claus Schaible wollte ebenfalls nicht den "riesigen Einkaufskorb" des einzuholenden Angebots, sondern zum einen den Technischen Ausschuss (TA) mit einigen Hausaufgaben zur Ermittlung des Handlungsbedarfs beauftragen und zum anderen den Schwerpunkt erstmal auf die Ertüchtigung und den Austausch des Leitungsnetzes im Altort legen.

Dem widersprachen der Bürgermeister und einige Ratskollegen: "Die Qualität der Wasserleitungen ist nicht der aktuelle Schwerpunkt. Wir brauchen ein Gesamtkonzept."

Mit einer kleinen Frage nach Entkalkung habe man ordentlich was losgetreten, befand Erika Kanzleiter-Schilling und wollte wissen, ob es Sinn macht, diesen Punkt erstmal separat in Angriff zu nehmen. "Ich glaube nicht, dass Einzelmaßnahmen was bringen, weil alles mit allem zusammenhängt", plädierte Tilmann Schwarz dafür, das Angebot für ein Strukturgutachten einzuholen.

Verwaltung soll lediglich zuarbeiten

Man müsse da jetzt ran, um die Wasserversorgung für die nächsten Jahrzehnte zu sichern. Jürgen Groß sah das genauso: "Die Verwaltung muss zuarbeiten, aber das Gutachten muss ein Fachmann machen." Klaus Böttinger störte die Diskussion, "weil alle Themen schon im Vorfeld als wichtig angesprochen waren." Außerdem beklagte er, dass der TA sich mit der Thematik nicht befasste und die Punkte vorberaten hat.

"Dann wäre manche Diskussion heute unnötig und es diente der schnelleren Bearbeitung im Rat." Damaris Häußer-Frielitz verlangte, dass dem Ingenieurbüro ein Termin zur Abgabe des Angebots sowie bei Beauftragung auch zur Fertigstellung des Gutachtens gesetzt werde.

Gegen die Stimme von Claus Schaible und bei Enthaltung von Erika Kanzleiter-Schilling beauftragte der Rat die Verwaltung mit der Einholung eines Angebots über ein Strukturgutachten beim "Büro unseres Vertrauens", wie Bürgermeister Häußler sagte. Vorliegen soll das Angebot bis zur Sitzung am 23. Juli.

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