Igor (links) und Tommaso Zanellato sowie Leonora Samo sind seit kurzem für die Gäste im „La Fontana“ da. Foto: Dold

Zurück zu den Wurzeln heißt es beim „La Fontana“: Nachdem das Projekt „Aladin und Frieda“ letztlich finanziell nicht mehr tragbar war, gibt es nun dort wieder italienische Küche. Die Betreiber verraten, was sie vorhaben.

Schon beim großen Ringtreffen der Narrenzunft war das „La Fontana“ erstmals wieder geöffnet – und das Restaurant wurde dabei regelrecht überrannt.

 

Doch auch danach gab es keine Ruhepause: „Heute ist es das erste Mal etwas ruhiger“, sagt Leonora Samo am Montagabend. Sie arbeitet als Servicekraft und Bedienung im „La Fontana“. Geführt wird das Restaurant nun von Tommaso und Igor Zanellato.

Der Vater-Sohn-Betrieb hatte zuvor ein Café in Tuttlingen betrieben. „Das war schon alles in Ordnung, aber wir wollten wieder ein richtiges Restaurant betreiben“, erzählt Igor Zanellato. Sie schauten sich in der Region um und wurden so auf den Leerstand in Lauterbach aufmerksam.

Freundliche Menschen

Schnell wurde der Kontakt zum Besitzer geknüpft und man wurde sich rasch einig. Einige Renovierungsarbeiten standen noch an. So wurde beispielsweise frisch gestrichen – die Wände sind nun weiß statt grün.

Offiziell ist seit Anfang Februar geöffnet. Der Start verlief sehr vielversprechend: „Schon die erste Woche war sehr gut. Es läuft bisher besser als erwartet, wir sind total zufrieden“, sagt Igor Zanellato. Auch von den Menschen in Lauterbach seien die Betreiber herzlich aufgenommen worden. „Alle sind freundlich, wir fühlen uns sehr wohl“, lobt der Betreiber.

Küchenchef Tommaso

Sein Vater Tommaso ist der Chef in der Küche. „Er ist schon Koch seit er 14 Jahre alt ist“, sagt sein Sohn.

Dass die Betreiber länger bleiben wollen, zeigt auch die Tatsache, dass sie extra nach Lauterbach gezogen sind. „Wir leben jetzt hier und wollen den Menschen gute italienische Küche bieten“, so Igor Zanellato. Auf der der Karte stehen italienische Klassiker von Pizza bis Pasta, aber auch viele weitere Gerichte. Ruhetag ist am Mittwoch, am Samstag ist erst ab 17 Uhr geöffnet.

Das Schild von „Aladin und Frieda“ ist bereits abgehängt, das neue von „La Fontana“ kommt sicher bald. Foto: Dold

Das „Aladin und Frieda“ hingegen musste zum Jahresende schließen, da es sich finanziell nicht getragen hat. Das Integrationsprojekt wurde von vielen Seiten gelobt, allerdings rentierte es sich letztendlich nicht.