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Fussball "War schön, die Jungs zu sehen"

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Nach vorne richtet sich der Blick des Balinger Trainers Martin Braun, der seine Spieler nach der Corona-bedingten Zwangspause erstmals wieder zum Training gebeten hat. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

Weiter in der Warteschleife befinden sich die Fußballer des Regionalligisten TSG Balingen. Denn erst nach dem DFB-Bundestag am 25. Mai darf eine Entscheidung erwartet werden, ob die Saison abgebrochen wird. Doch wenigstens haben sich die Eyachstädter mal wieder auf dem Platz getroffen.

Am Dienstagabend bat das Balinger Trainerduo Martin Braun und Lukas Foelsch seine Spieler nach mehrwöchiger Pause – der Spielbetrieb ruht seit dem 12. März aufgrund der Coronavirus-Pandemie – mal wieder auf den Platz in der Balinger Bizerba-Arena. "Es war schön, die Jungs mal wieder persönlich zu treffen. Der Fußball fehlt uns allen; deshalb sind wir froh, wenigstens ein bisschen trainieren zu können. Aber wenn das die größten Einschränkungen sind im Vergleich zu dem was Corona für andere Menschen bedeutet, ist die Situation noch gut auszuhalten", sagt Braun, der trotz der langen Pause zufrieden war mit dem Fitnessstand seiner Akteure. "Was ich gesehen habe, war sehr ordentlich. Ich hatte den Eindruck, dass alle der Jungs in einem für diese Verhältnisse guten Zustand sind", so der Balinger Trainer.

Die Jungs um TSG-Kapitän Nils Schuon und auch die Trainer mussten sich bei ihrem ersten Training an die nun geltenden Hygienemaßnahmen halten. Schon in Sportkleidung stiegen die Spieler aus ihren Autos und gingen auf den Platz. "Es dürfen sich maximal fünf Spieler auf 1000 Quadratmetern aufhalten. Wir haben deshalb in mehreren Gruppen weit von einander entfernt trainiert. Aufgrund der Abstandsregelung waren eben nur Passübungen, Laufübungen und Torschusstraining möglich", sagt Braun, "Fußball als Mannschaftssport ist es aktuell nicht, vielmehr dient das Training momentan dazu, sich fit zu halten." Das nächste Training findet deshalb auch erst am kommenden Donnerstag statt.

Zumal ja noch nicht klar ist, wann und wie es weitergehen wird. Erst nach dem DFB-Bundestag zeigt sich, ob die Saison abgebrochen wird, was zur Folge hätte, dass der 1. FC Saarbrücken als Meister in die 3. Liga aufsteigt und keine Mannschaft absteigt, wovon die TSG als Tabellenvorletzter in großem Maße profitieren würde.

"Ein Großteil der Regionalligavereine ist der Überzeugung, dass ein Saisonabbruch sinnvoll ist. Das scheint auch die nahe liegendste Lösung zu sein. Falls es so kommen sollte, werden wir das natürlich gerne annehmen und uns auf eine weitere Saison in der Regionalliga freuen", sagt Braun. Deshalb mache es derzeit auch keinen Sinn, im Training die Spannung hoch zu halten. "Wenn eine Entscheidung da ist, können wir das Training wieder so gestalten, dass die Motivation steigt." Ungeachtet der momentanen Situation und der Spielklasse treiben die Verantwortlichen der TSG Balingen um Sportvorstand Alexander Schreiner die Kaderplanung für eine neue Spielzeit voran. Mit Tom Schiffel vom Oberligisten SSV Reutlingen, sowie Eigengewächs Alexej Storm und Torhüter Plator Gashi wurden drei neue Spieler verpflichtet. "Wir haben unabhängig davon, ob wir Regionalliga oder Oberliga spielen, geplant. Ein Großteil der Mannschaft steht; jetzt geht es darum, noch den einen oder anderen Spieler zu finden, der uns sportlich weiterhilft, und auch die Bedingungen der TSG Balingen annimmt", so Braun. "Aber da haben wir noch Zeit und brauchen keine Hektik zu verbreiten."

Aktuell sind bis Ende August keine sportlichen Großveranstaltungen möglich. "Sollte es ab 1. September mit einer neuen Runde weitergehen, wäre das gut. Davor müssten wir ein paar Wochen regulär trainieren", so Braun. "Das wäre für mich ein realistisches Szenario."

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