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Fußball TSG Balingen besteht die Feuertaufe

Von
Foto: Kara

Was für eine prima Premiere! Gleich im ersten Spiel in der Regionalliga Süd haben die Kicker der TSG Balingen gegen den FSV Mainz 05 II die ersten Punkte unter Dach und Fach gebracht.

"Oh wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen", schallt es von den Rängen der Balinger Bizerba-Arena, als Schiedsrichter Thorsten Braun (Güdingen) die Partie zwischen Balingen und Mainz abpfeift. 1350 Zuschauer wollten den ersten Auftritt der Eyachstädter in der 4. Liga sehen, und sie mussten ihr Kommen nicht bereuen.

"Klar waren wir vor Anpfiff etwas angespannt; aber das Feuer und die Vorfreude, das erste Regionalligaspiel der Vereinsgeschichte zu bestreiten, haben überwogen. Die geile Zuschauerkulisse hat uns gepusht", sagt Verteidiger Sascha Eisele.

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Doch die Anfangsviertelstunde gehört den Gästen aus Rheinland-Pfalz, die mit viel Dampf aus der Kabine kommen und Balingen mit ihrem Kurzpass-Spiel beeindrucken. Die ganze Härte der neuen Liga bekommt Kaan Akkaya bereits in der ersten Minute zu spüren. Nach einem Mainzer Abspielfehler titscht der Ball vor ihm im Strafraum auf, doch er wird von Fabian Grau abgeräumt und holt sich dabei eine blutige Lippe. Elfmeter? Fehlanzeige.

"Es war zu sehen, dass die Jungs in der Anfangsphase nervös waren. Wir haben uns viele Abspielfehler und technische Fehler geleistet", weiß der Balinger Cheftrainer Ralf Volkwein. Doch sein Team berappelt sich und kommt nach 19 Minuten zu ersten Möglichkeit durch Routinier Stefan Vogler nach schöner Vorarbeit von Marc Pettenkofer. Die TSG gewinnt an Sicherheit, kommt besser in die Zweikämpfe und zu weiteren Chancen. Beifall brandet auf, als Patrick Lauble sich gegen zwei Mann durchsetzt und auf das Mainzer Tor schießt, doch FSV-Goalie Finn Gilbert Dahmen ist zur Stelle. Auf der Gegenseite ist TSG-Keeper Julian Hauser gefragt, der einen Schuss von Karl-Heinz Lappe noch zur Ecke lenkt.

Mainz deutet im Spiel nach vorne immer wieder seine Gefährlichkeit an, doch Balingen steht kompakt. "Wir haben uns zu viele einfache Ballverluste geleistet und den Gegner so stark gemacht und zu Kontern eingeladen", bemängelt FSV-Trainer Bartosch Gaul. So wie nach 25 Minuten, als Lauble in einen Querpass Mainzer Hintermannschaft spritzt und Richtung Tor marschiert, aber im letzten Moment noch geblockt wird. In der Folge bieten sich Balingen noch weitere gute Gelegenheiten, und auch Mainz hat noch eine gute Chance durch den agilen Christian Kinsombi; aber es bleibt zur Halbzeit torlos.

"Wir waren im Spiel nach vorne nicht mutig genug. Das wollten wir in der zweiten Hälfte besser machen", sagt Gaul. Das scheint zunächst zu gelingen: In der 50. Minute kommt Kinsombi im Strafraum zum Abschluss, trifft aber nur den Rücken von Pflumm. In der Folge bekommt Balingen das Spiel immer besser in den Griff; Mainz hat zwar mehr Ballbesitz und die bessere Spielanlage – die TSG aber die Chancen. Immer wieder kommen Lauble und Vogler zu guten Gelegenheiten. "Wir hatten gute Chancen, obwohl die Abwehrspieler besser sind als in der Oberliga. Aber wir konnten uns gut durchsetzen", sagt Vogler.

Pech haben die Eyachstädter, als nach einer Hereingabe von Lauble Michael Akoto den Ball ans Lattenkreuz donnert (64.). Doch fünf Minuten später belohnt sich die TSG mit dem 1:0 von Matthias Schmitz, und mit dem 2:0 von Manuel Pflumm in der Schlussminute ist der erste Dreier perfekt. "Das war ein geiles Gefühl, vor so vielen Leuten zu spielen und zu gewinnen", sagt Vogler, "ich denke, wir haben gezeigt, dass wir mithalten können."

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