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Fußball Schlitzohr-Treffer von Manuel Huber

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Die Marbacher Michael Effinger (links) und Dominic Fischer (am Ball) behaupten sich im Derby in dieser Szene gegen die Bad Dürrheimer Patrick Pintyak und Roman Rudenko (im Hintergrund). Foto: Holger Rohde

In der Landesliga Staffel III Südbaden ging es wieder rund. 

Beim gerechten 1:1-Heimremis gegen den FC Furtwangen versäumte es der FC Gutmadingen, in seiner Anfangsphase früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Torjäger Manuel Huber vergab mit seinem Nachschuss an den Pfosten nach knapp zwanzig Minuten die größte Chance. "Wir haben im Laufe des Spieles unsere Linie verloren und die Gäste ins Spiel kommen lassen", analysierte Gutmadingens Trainer Steffen Breinlinger. Sehenswert war das siebte Saisontor von Torjäger Manuel Huber. Als ihm ein Furtwanger Abwehrspieler den Ball aus Versehen direkt in den Fuss spielte, hob Huber den Ball mit feinem Fuß aus über 20 Meter über die verdutzte Furtwanger Hintermannschaft aus über 20 Meter zum 1:0 ins leere Tor.

Im zweiten Spielabschnitt versuchte der FC Gutmadingen mit einigen Auswechslungen noch mal alles. Mit Benjamin Huber, Dominik Maus, Alexander Stein und Claudius Hirt wurde von Trainer Steffen Breinlinger viel Erfahrung aufs Feld geschickt. Aber auch die Routniers konnten den Furtwanger Ausgleichstreffer in der Schlussphase nicht verhindern. Am kommenden Wochenende kann die Mannschaft ausruhen – sie ist spielfrei.  

FC Furtwangen

Mit Kompaktheit und guter Einstellung gewinnt der FC Furtwangen immer mehr an Stabilität in dieser Saison. Dank einer guten Moral und einer starken Fitness verdienten sich die Schwarzwälder mit dem 1:1 kurz vor Schluss beim FC Gutmadingen den Punkt. "Verletzungsbedingt fehlen bei uns immer noch einige Kräfte. Wir hoffen, dass sich diese Situation in den nächsten Wochen verbessert", so Trainer Uwe Müller. Mit körperlicher Präsenz und gutem Spielverständnis zeigten sich aus der Defensive vor allem Spielführer Markus Ringwald und Johannes Wehrle von ihrer besten Seite. Sie kurbelten das Spiel von hinten immer wieder an.

Viel Schwung brachte der eingewechselte Offensivspieler Philipp Braun auf den Platz. Mit einer Energieleistung bereitete er den 1:1-Ausgleichstreffer kurz vor dem Ende vor. Ein Garant bei den Furtwangern für den Punktgewinn war auch Torhüter Christoph Wehrle, der gerade in der starken Gutmadinger Anfangsphase mit einigen Paraden viel Sicherheit ausstrahlte. Mit großer Laufarbeit sorgten im Mittelfeld Tim Geiger und Florian Kaltenbach für die nötige Entlastung. Die Furtwanger Mannschaft scheint sich langsam zu finden und will dies in den nächsten Wochen weiter bestätigen. Am Samstag empfangen die Bregtäler den FC Singen.  

FV Marbach

Enttäuschte Gesichter gab es beim FV Marbach nach dem 2:2 im Lokalkampf gegen den FC Bad Dürrheim. Sechs Spiele, bisher kein Sieg, dafür vier Remis, bei denen dieses Duell in die Kategorie "verschenkte zwei Punkte" einzuordnen ist. "Ich glaub es einfach nicht", schüttelte Marco Effinger ungläubig den Kopf. Da platzte beim Torjäger endlich der Knoten und er traf doppelt, noch dazu mit dem vermeintlichen 2:1-Siegtreffer in der 91. Minute als Matchwinner. Doch weit gefehlt: "Es ist so unfassbar ärgerlich. Ich hätte lieber nicht getroffen und wir hätten dafür gewonnen. Natürlich freue ich mich über meine Tore, aber ich hatte noch weitere Chancen und kann hier drei oder vier Dinger reinmachen. Dies ärgert mich noch mehr." Am Stürmer lag es auf die Spielphasen bezogen vielleicht als kleines Puzzlestück daran, den Sack nicht frühzeitig mit einem 3:1 zuzumachen.

Doch der Ausgleich der Bad Dürrheimer in der 94. Minute war aus Marbacher Sicht mehr als vermeidbar. Abteilungsleiter Michael Fischer brachte es in einem Satz auf den Punkt: "Wir waren mit dem Kopf nicht mehr hundert Prozent bei der Sache." Trainer Patrick Fleig hatte es gänzlich die Sprache verschlagen, er wollte erst einmal in Ruhe in sich kehren. Co-Trainer Fabian Schwarz fand deutliche Worte, denen die Spieler später ebenfalls nicht widersprachen. "Was soll man da sagen? 91 Minuten lang machen die Jungs ein wirklich tolles Spiel, agieren diszipliniert, taktisch wie wir es vorgegeben haben. Spielerisch entwickeln wir uns immer mehr weiter und haben Chancen über Chancen. Und dann sind wir nicht clever genug, das 2:1 über die Runden zu bringen."  

FC Bad Dürrheim

Nach drei Niederlagen in Serie holte der FC Bad Dürrheim in Marbach wenigstens einen Punkt. Trainer Enrique Blanco konstatierte: "Da meine junge Mannschaft nie aufgegeben hat, war für mich das 2:2 natürlich glücklich, aber nicht unverdient. Ich fand, es war über Strecken ein ausgeglichenes Spiel. Wir wussten, wie aggressiv Marbach zu Werke geht und schwer zu bespielen ist." Stichwort Jugend: "Wir hatten einige 18- und 19-Jährige auf dem Feld. Dies darf man in unserer derzeitigen Siatuation nicht verkennen", zeigt es Blanco auf. Unisono geht er den Weg des Vereins mit., "auf mehr Eigengewächse und Nachwuchsspieler zu bauen.

Dies ist wichtig für den Klub. Ich bin da voll dafür. Es stärkt die Nachhaltigkeit und Identifikation mit dem Verein. Da müssen wir sportlich dann eben erst einmal kleinere Brötchen backen", erklärte der Coach in Marbach zusammen mit dem Vorsitzenden Benjamin Wildgruber. Und weiter: "Da hat bei uns ein anderes Denken eingesetzt. Was jetzt wie aus der Not geboren aussieht, wird sich dann zukünftig umso stärker auszahlen." Ganz ohne erfahrene Kämpen geht es allerdings doch nicht: Der eingewechselte Mike Tabler wurde mit seinem Treffer zum 2:2 noch zum Punktretter. Neuzugang Tijan Jallow zeigte, dass er eine Verstärkung werden kann. Jedoch fehlt ihm noch etwas die Bindung zu seinem neuen Team.

Es gab noch eine Hiobsbotschaft. Bad Dürrheims Jonas Schwer zog sich eine Schulterecksgelenkssprengung zu und wird in der nächsten Zeit ausfallen.   

FC Löffingen

Die Löffinger kassierten beim VFR Stockach ihre erste Saisonniederlage (1:2). Trainer Jörg Klausmann sah eine unglückliche Niederlage seines Teams, war aber auch kritisch: "In den ersten 20 Minuten hat uns die Einstellung und die Konzentration gefehlt. Stockach macht in dieser Phase das 1:0. Es hat mich geärgert, dass auf der anderen Seite Marius Henkel zwei Mal traf, obwohl ich noch vor ihm gewarnt hatte. Mit zunehmender Spieldauer kamen wir besser in das Spiel. Aber an solchen Tagen fehlt halt dann auch hier und da etwas das Glück. Meine junge Mannschaft kann aus dieser Niederlage lernen", ist der FCL-Coach überzeugt.

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