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Fußball Kurioses Finale: FV Calw ist neuer Stadtmeister

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Wohl selbst ein bisschen überrascht: Der FV Calw ist neuer Stadtmeister. Foto: Kraushaar

Das war nicht zu erwarten: Der FV Calw gewinnt die Calwer Stadtmeisterschaft – durch einen Final-Sieg gegen den VfL Stammheim. Dritter wird der 1.  FC Altburg II.

Der VfL Stammheim geht am Ende der 24. Auflage der Calwer Stadtmeisterschaft als Verlierer vom Platz. Der Titelverteidiger musste sich nach fünf Spielen ohne Niederlage im Finale dem FV Calw mit 1:2 geschlagen geben. Mustafa Topuzelli und Visar Miftari (Foulelfmeter) trafen für den B-Ligisten, Maximilian Starke zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Der FV Calw war zugleich Ausrichter der Stadtmeisterschaft.

Vor dem Endspiel wurde das Spiel um Platz drei per Elfmeterschießen zwischen dem 1.  FC Altburg II und dem VfR Hirsau/Ernstmühl durch einen Treffer von Tim Gengenbach mit 8:7 zugunsten der Mannschaft von Timo Mast entschieden.

Türkischer SV nicht dabei

Der Sieg ist sicherlich auch eine kleine Entschädigung für die Qualen, die Turnierleiter Eberhard Seydt erleiden musste. Nachdem der Türkische SV Calw seine Teilnahme wegen Spielermangel kurzfristig abgesagt hatte, war Seydt gezwungen, neben einem späteren Beginn die Spielzeit auf zweimal 20 Minuten zu erhöhen.

In denen hatte sich der VfL Stammheim am Samstag mit drei Siegen in Folge gegen den 1.  FC Altburg II (3:0), den NK Zrinski Calw (3:0) und den FV Calw (1:0) mit neun Punkten und 7:1 Toren für den Finaltag empfohlen. Dabei war Maximilian Starke nach neun Minuten gegen den 1. FC Altburg II das erste Turniertor bei der 24. Auflage der 1981 vom FV Calw ins Leben gerufenen Stadtmeisterschaft gelungen.

Anfänglich waren sieben Mannschaften aus der Kernstadt und den Stadtteilen für das Turnier eingeplant. Als Titelverteidiger war der VfL Stammheim in das diesjährige Turnier gegangen. Die Mannschat von Stammheims Fußball-Boss Werner "Charly" Mann stand mit ihrem neuen Trainer Timo Sauer natürlich unter besonderer Beobachtung. Die Fans trieb vor allem die Frage um, wie sich der Bezirksligist nach zahlreichen namhaften Abgängen in der Hessestadt präsentiert – und wer die Lücken bei den Stammheimern füllen kann.

Altburg mit Mix-Team

Der von den VfL-Fans erwartete erste Gradmesser im Spiel gegen den Bezirkligisten von der anderen Seite der Nagold – den 1.  FC Altburg – fiel jedoch aus. Der FCA war mit einer gemischten Mannschaft aus Spielern von der ersten bis zur dritten Mannschaft am Start, so dass dem 3:0-Sieg nur eine bedingte Aussagekraft besitzt. Beim VfL Stammheim muss man sich hingegen von Namen wie Jonathan Tommasi, Raffael Walter, Calvin Redzepagic und Manuel Vogt verabschieden und an Spieler wie Sven Sensenmann und den neuen Spielertrainer Timo Sauer gewöhnen.

Leibbrand trifft

Mit den beiden Toren von Anil Özan und Florian Kurzmann legte der FV Calw gegen den VfL Hirsau/Ernstmühl einen ordentlichen Start hin. Jeweils ein Treffer entschied die Spiele des FC Alzenberg/Wimberg gegen den NK Zrinski Calw (0:1) und dem FV Calw gegen den 1.  FC Altburg II (1:0). Spielertrainer Leibbrand beschert dem FC Alzenberg/Wimberg mit seinem Treffer zum 2:1 über den VfR Hirsau/Ernstmühl das erste Erfolgserlebnis. Gegen den NK Zrinski Calw fehlten dem VfR gerade einmal zehn Sekunde für einem 2:1-Sieg gegen den NK Zrinski Calw.

Im letzten Spiel des Tages verspielte der FC Alzenberg/Wimberg eine bessere Ausgangslage für den Finaltag. Zweimal Jan Blaich und Tim Burghardt (Elfmeter) trafen für den 1.  FC Altburg. Für den B-Ligisten konnte Spielertrainer Leibbrand per Elfmeter und einem satten 28-Meter-Freistoß auf 2:3 verkürzen. Chancen auf den Ausgleich wurden zu hektisch vergeben.

Auch Zrinski sagt ab

"Bringt noch ein paar Zuschauer mit, morgen ist Finaltag", verabschiedete Eberhard Seydt die Spieler am Samstagabend bei drückender Schwüle mit einem Blick auf die spärlich besetzten Ränge im Georg-Baumann-Stadion. Seine Gedanken blieben ein frommer Wunsch, denn der begann mit der nächsten Absage. Der NK Zrinski Calw bekam keine Mannschaft zusammen und sagte für den Sonntag ab. Der Frust stand Eberhard Seydt ins Gesicht geschrieben, mehr als eine Stunde lang mussten er und seine Helfer plus Schiedsrichter tatenlos herumstehen – neben der Wettbewerbsverzerrung auch ein herber finanzieller Verlust. "Wir können die Spiele leider nicht vorziehen, weil sich Oberbürgermeister Ralf Eggert zur Siegerehrung angekündigt hat", bedauerte Seydt. Bis dahin bekamen die knapp 100 Zuschauer kaum noch Tore und die erste Nullnummer des Turniers bei der Begegnung zwischen dem FC Alzenberg/Wimberg und dem VfL Stammheim zu sehen.

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