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Fußball Florian Ehmann schreibt Marbacher Vereinsgeschichte

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Kopfballduell zwischen Lukas Schmitz (Furtwangen, links) und Yannick Kienzler (Schonach). Foto: Gerd Kienzler

In der Landesliga Staffel 3 Südbaden stand der zweite Spieltag mit zwei Derbys auf dem Programm.

 FC Schonach

Alles andere als begeistert war Schonachs Trainer Alexander Fischinger nach der 0:2-Niederlage im Derby gegen Furtwangen. In den ersten 45 Minuten hatten die Schonacher das Spiel im Griff, der letzte Pass vor dem gegnerischen Tor kam aber zu selten an. "Wir können nach einer Niederlage nicht immer sagen, dass wir gut gespielt haben. Dies versteht keiner. Wir haben aber kaum Chancen von Furtwangen zugelassen. Wir müssen vorne die Tore machen, die Chancen dazu waren da. Anders gewinnst du nicht", erwartet Fischinger von seiner Mannschaft mehr Durchschlagskraft in der Offensive. Mit 2:8 Toren und keinem Punkt auf der Habenseite belegen die Schonacher nach zwei Spieltagen den letzten Platz. Am kommenden Wochenende ist der FC Schonach spielfrei.

FC Furtwangen

Für Uwe Müller, den Trainer des FC Furtwangen, ist die Taktik im Derby am Sonntag – 2:0 beim FC Schonach – voll aufgegangen. "Wir haben uns, anders wie beim 0:1 zum Auftakt gegen Löffingen, für eine defensive Taktik entschieden. Wir wollten auf Fehler der Schonacher warten und diese dann nutzen. Das hat gut funktioniert. In der zweiten Hälfte haben wir durch eine gute Abwehrleistung nichts mehr zugelassen", so Müller kurz nach Spielende. Die Furtwanger hatten sich nach der Niederlage gegen Löffingen im ersten Spiel durch eine gute Mannschaftsleistung die drei Punkte in Schonach verdient. Sie erwarten nun am kommenden Samstag den Hegauer FV, der bisher vier Punkte auf dem Konto hat.

FC Gutmadingen

Eine ausgeglichene Partie, was den Ballbesitz und die Spielanteile angeht, sah Trainer Steffen Breinlinger von seinen Gutmadingern im Derby gegen Bad Dürrheim. Unter dem Strich stand trotzdem eine klare 0:3-Niederlage. "Wir müssen das Ergebnis akzeptieren, an den positiven Dingen anknüpfen und Selbstbewusstsein aufbauen", so der Coach. Vor allem das schwere Auftaktprogramm sei ein Faktor dafür, dass der FCG aktuell nur einen Punkt auf der Habenseite hat. "Ich bin überzeugt davon, dass wir unsere Zähler holen werden", stellt Breinlinger klar. Optimistisch stimmt ihn, dass sich seine Mannschaft auch gegen Bad Dürrheim nicht versteckt und immer wieder versucht hat, nach vorne Akzente zu setzen. "Im letzten Spieldrittel des Gegners müssen wir jedoch noch besser werden."

FC Bad Dürrheim

Am zweiten Spieltag gelang dem FC Bad Dürrheim der erste Saisonsieg. Nach einer hart umkämpften Partie setzten sich die Kurstädter mit 3:0 gegen den FC Gutmadingen durch. Bis zum 1:0 durch Mustafa Akgün war es ein enges Spiel mit wenigen Chancen und viel Unruhe. In der kommenden Partie gegen den FC Singen sollte sich das Team in dieser Hinsicht steigern, ist der Gegner dann doch einer der Meisterschaftsfavoriten. Doch insgesamt lässt sich viel Positives aus dem Derby mitnehmen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in der Defensive deutlich besser als noch in den Vorbereitungsspielen steht. Und auch das Offensivspiel hat sich verbessert "Wir arbeiten hart, werden von Spiel zu Spiel besser", kommentiert Cheftrainer Enrique Blanco diese Entwicklung, die er noch nicht am Ende sieht.

FV Marbach

Zweites Spiel, zweiter Punkt – Aufsteiger FV Marbach sorgte beim FC Neustadt (2:2) für erneutes Aufsehen. Trainer Patrick Fleig freute sich diebisch: "Vor der Runde haben uns viele nichts zugetraut. Jetzt haben wir gegen zwei Titelfavoriten nicht verloren. In Neustadt war das 2:2 absolut verdient. Unsere erste Halbzeit war ganz stark", lobte er seine Elf. "Danach hatten wir Probleme, wenn man allerdings nach zwei Strafstößen eine solche Moral zeigt und bis zum Ende kämpft, sagt dies viel über die Stimmung und den Charakter der Spieler aus." Dabei gab es in der 30. Minute zunächst eine Premiere: Florian Ehmann hatte beim 1:0 den ersten Landesliga-Treffer der Marbacher Vereinshistorie erzielt. Fleig wurde im Vorfeld zunächst zu Umstellungen gezwungen. Für die gesperrten Michael Effinger und Tim Häring (beide Gelb-Rot) sowie für Stürmer Bubakar Manjang rückten Philipp Daneliuc, Julian Körber und Fabio Mauch ins Team. "Es hat alles gepasst – bis auf die beiden sehr dummen und vermeidbaren Fehler, die zu den Elfmetern führten. Wenn wir die nicht kassieren, gewinnen wir das Spiel vielleicht sogar", ärgerte sich der FVM-Trainer ein wenig über die Schläfrigkeit zwischen der 70. und 80. Minute. Dann zog er seinen Joker aus dem Ärmel: "Bubakar sollte vorne noch für Belebung sorgen", was mit dem Kopfballtor des Stürmers zum 2:2 in der 90. Minute auch gelang. Kurz vor dem Ende gab es aber bereits den dritten Marbacher Platzverweis der laufenden Runde – nun für Fabio Mauch: "Warum er die Ampelkarte bekam, weiß nur der Schiri", wunderte sich Fleig. Da Mauch nun gegen Walbertsweiler am kommenden Samstag gesperrt ist, rückt eben Tim Häring wieder in die Elf. "Dafür haben wir einen großen Kader, obwohl es mir natürlich lieber wäre, wenn alle Jungs an Bord sind."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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