Der ganz große Moment im Herbst 2019, für den sie alles gegeben haben: Tim Sparv (von links), Paulus Arajuuri und Lukas Hradecky feiern die erste EM-Qualifikation von Finnland. Foto: imago//Tomi Ho

Finnlands Nationalmannschaft nimmt zum ersten Mal überhaupt an einem großen Fußballturnier teil. Die kleine Nation nimmt das Auftreten der Isländer bei der EM vor vier Jahren als Vorbild.

Kopenhagen - Mit beachtlicher Konsequenz haben die Finnen kurz vor dem vorläufigen Höhepunkt der nationalen Fußballhistorie an ihrem Ruf als legendäres Verliererteam gearbeitet. In der Vorbereitung auf das Europameisterschaftsturnier haben sie nur verloren, kein Tor geschossen, sogar der Fußballzwerg Estland war bei der 0:1-Niederlage in der vergangenen Woche zu stark. Das sei „kein ausreichendes Niveau“, sagt Trainer Markku Kanerva, dessen Mannschaft am Samstag in Kopenhagen gegen Dänemark ins EM-Turnier einsteigen und viele Finnen unabhängig von irgendwelchen Ergebnissen mit großem Stolz erfüllen wird. Denn die ostskandinavische Nation nimmt zum ersten Mal überhaupt an einem großen Fußballturnier teil, zuvor waren die Finnen 32-mal in Folge am Versuch gescheitert, sich für eine WM oder eine EM zu qualifizieren.

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