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Furtwangen Kohlebrenner "bereichern das Dorfleben"

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Furtwangen-Rohrbach (sh). 20 Jahre besteht die Narrengruppe der Kohlebrenner in Rohrbach, mit einem gelungenen Fest auf dem Dorfplatz feierte der Verein dieses Jubiläum am Wochenende. Höhepunkt dabei war sicher das Gastspiel der "Bure zum Alange".

Begonnen hatte das Fest bereits am Samstagnachmittag mit guter Resonanz. Zu den Gästen zu diesem Zeitpunkt gehörte unter anderem auch Bürgermeister Josef Herdner, der am Abend verhindert war. Den Auftakt des Abendprogramms im dann fast überfüllten Festzelt bildete die Rohrbacher Kohlebrenner-Sage. Während Manfred Kimmig die Sage vortrug, wurden die Szenen von der Suche nach dem Schatz des Kohlebrenners vom Bodenwald auf der Bühne nachgespielt.

Neben der Begrüßung der Gäste durch die Vorsitzende Sandra Fehrenbach Begriff auch Ortsvorsteher Karl Wehrle das Wort und würdigte die Aktivitäten des Rohrbacher Narrenvereins. Er überbrachte die Grüße von Gemeinderat und Ortschaftsrat und überreichte auch ein Geschenk. Der Verein trage durch seine vielfältigen Aktivitäten stark zur Bereicherung des Dorflebens in Rohrbach bei. Ganz besonders würdigte er Manfred Kimmig als den "Inbegriff der Kohlebrenner".

Auch am Sonntag wurde im Festzelt weiter gefeiert mit dem Frühschoppen-Konzert des Handharmonikaclubs Edelweiß und musikalischer Unterhaltung zu Kaffee und Kuchen mit dem Musikverein Frohsinn sowie einer Aufführung des Kindergartens.

Die "Bure zum Alange" sorgen für ein volles Festzelt

Der Höhepunkt des Programms war, was sich nicht zuletzt am bis auf den letzten Platz gefüllten Festzelt zeigte, war der Auftritt der "Bure zum Alange". Die beiden Landwirte Nikolaus König aus Breitnau und Wolfgang Winterhalder aus Rudenberg stehen seit vielen Jahren erfolgreich auf der Bühne mit ihrem Kabarett. Ihr Erfolgsgeheimnis ist dabei sicher zum einen die starke Verwurzelung in der Region, spürbar unter anderem an einem kräftigen alemannischen Dialekt, und zum anderen die Themen aus Landwirtschaft und Dorf.

Jeder Zuhörer kennt die Themen von Termin der Heuernte bis zum Gestank beim Gülle-Fahren. Dabei hat das Landleben offensichtlich auch Vorteile, denn bei dem langsamen Internet erfährt die NSA bei ihrer Spionage die Einzelheiten erst zwei Jahre später. Auch der Tourismus ist immer ein Thema, der mit Events wie der Eiergeburt im Hühnerstall aufgepeppt wird. Entsprechend begeistert war das Publikum bei diesem Zwei-Stunden-Programm der spottenden Bauern.

Ihre Redaktion vor Ort Furtwangen

Jürgen Liebau

Fax: 07723 4522

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