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Furtwangen Früh für die zweite Welle gerüstet

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Das neue Masken-Desinfektionsgerät wird von Natalie Löffler (links), der Leiterin der Sozialstation, und Angelika Burkhart (Vorstand Pflegebereich) begutachtet.Foto: Winter Foto: Schwarzwälder Bote

Auch in den Monaten der Pandemie war die örtliche Bürgerstiftung nicht untätig – so wurde mit Blick auf die zweite Welle zahlreiches Material zur Gewährleistung der CoronaSchutzmaßnahmen angeschafft, dies geht aus einer Pressemeldung hervor.

Furtwangen. Bereits während der ersten Corona-Welle im Frühjahr gelang es, 200 Ganzkörper-Schutzanzüge zu erwerben, die vorsorglich jeweils zur Hälfte der Sozialstation und dem Altenheim St. Cyriak zur Verfügung gestellt wurden. Die beiden Einrichtungen zeigten sich über diese Unterstützung hoch erfreut, heißt es. Nun zeigt es sich, dass die Sorge, es könnte eine zweite Welle geben, leider nur allzu berechtigt war.

Coronaviren werden bei 71 Grad abgetötet

Angesichts der erneut stark steigenden Fallzahlen hat sich die Sozialstation zudem dazu entschlossen, ein Desinfektionsgerät für Mund-Nasen-Masken sowie Schutzbrillen anzuschaffen. Das Gerät funktioniert ähnlich wie ein Backofen, hält jedoch die eingestellte Gradzahl genau und konstant auf einer bestimmten Höhe. Auch die Kosten für diese Anschaffung wurden komplett von der Bürgerstiftung übernommen.

Coronaviren etwa werden bei mindestens 71 Grad zuverlässig abgetötet, wenn die Temperatur konstant 20 Minuten lang aufrecht erhalten wird.

"Wir hatten zunächst auch überlegt, einen einfachen Backofen anzuschaffen", meinte Natalie Löffler, die Leiterin der Sozialstation. Doch das sei wegen Einstellungsabweichungen dann doch zu unsicher gewesen. So entschied man sich am Ende für das rund 900 Euro teure Gerät, das von einer Tuttlinger Firma hergestellt wird.

Das Gerät soll zwar nur im Notfall zum Einsatz kommen, falls es erneut einen Mangel an Masken und extreme Preissteigerungen gibt. Dann ist es aber sehr wichtig, denn ohne Maske ist ein Einsatz der Mitarbeiter heute nicht mehr denkbar.

Eine deutliche Verteuerung der Masken zeichnet sich aber erneut bereits jetzt ab, im Zuge der steigenden Fallzahlen. Allerdings hatte die Sozialstation das Glück, mit der Unterstützung eines örtlichen Unternehmers, der über gute Kontakte nach China verfügt, noch einen größeren Posten Masken zum normalen Preis anschaffen zu können.

Im Umgang mit ihren Patienten hat die Sozialstation ihre Schutzmaßnahmen übrigens ständig angepasst. Weisen diese spezifische Symptome auf, so sind FFP2-Masken, Schutzkittel und -haube sowie Schutzbrille und Überschuhe für zwei Wochen unerlässlich. Mitarbeiter werden zudem im Verdachtsfall umgehend auf das Virus getestet. Zur Zeit wird daher auch eine Menge Schutzmaterial verbraucht, wie Angelika Burkhart, Leiterin der Tagespflege und Vorstand im Pflegebereich, betonte.

Möglichkeiten zur Kommunikation

Alleine vormittags sind bis zu 23 Mitarbeiter unterwegs zu Patienten, acht weitere werden in der Tagespflege gebraucht und dazu kommen noch einmal acht Fahrer. Über die Spende der Bürgerstiftung zeigte sich Leiterin Natalie Löffler jedenfalls sehr erfreut, zumal sich die zusätzlichen Ausgaben der Sozialstation im Zuge der Virus-Pandemie derzeit häufen.

Auch für das Altenheim St. Cyriak hat sich die Bürgerstiftung einmal mehr engagiert, für den Wohnbereich wurde eine WLan-Anlage spendiert, um den Senioren zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, was gerade im Zuge von Besuchsbeschränkungen enorm wichtig ist (wir berichten).

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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