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Furtwangen Eine besonderer Entdeckungstour

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Das Foto zeigt Furtwangen noch als bescheidenes Städtchen. In der Mitte ist die Pfarrkirche St. Cyriak zu sehen und links im Vordergrund ist die ehemalige Notkirche zu erkennen, wo sich jetzt Uhrenmuseum und HFU befinden. Bei dem Foto handelt es sich um das Kalenderbild vom Dezember 2021.Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Einen für Furtwangen historisch wertvollen Kalender gibt es im Jahre 2021. Dazu lieferte Hanjo Herzog entsprechendes Fotomaterial, das durch die Kalendermanufaktur in Verden/Aller bearbeitet wurde.

Furtwangen. Elke Schön als Museumsleiterin der "Arche" und Mitglied des Geschichts- und Heimatvereins (GHV) gab dazu die Anregung, die gerne durch Hanjo Herzog aufgegriffen wurde. Schon in früher Jugend begeisterte ihn die Fotografie und im Alter von zwölf Jahren belegte er am hiesigen Gymnasium zusammen mit Rolf Wehrle einen Fotokurs bei Lehrer Uwe Oechsler.

Ende der 1970er-Jahre begann er erste Aufnahmen der Stadtentwicklung zu machen und Veränderungen in der Quellenstadt zu dokumentieren. Intensiv begann seine heimatgeschichtliche Arbeit, als er für den GHV eine Homepage erstellte.

Damit verbunden war die Gelegenheit, Bilder von Stadtarchivar Ludger Beckmann, zahlreichen Arche-Besuchern und Furtwanger Bürgern zu bekommen. Alles wurde gescannt und digital bearbeitet, um Eingang in der Homepage zu erhalten.

Ab 2008 begann Herzog verschiedene Videos zu drehen und Videoshows zu zeigen. So entstanden die "Furtwanger Lehenshöfe" und ein Streifen über die Stadtentwicklung seit 1850.

Interessante Kurzversionen wurden bei YouTube eingestellt und unter https://www.youtube.com/watch?v=r7Q1t732_7U ist die Originalversion der Stadtentwicklungsdokumentation zu sehen. Als man an den Hobbyfotografen heran trat, Bilder für den Kalender zur Verfügung zu stellen, tat sich angesichts der Hülle und Fülle seiner Sammlung eine fast nicht zu bewältigende Aufgabe auf.

Er regte daher an, dass die Kalendermanufaktur Fotos aus dem YouTube-Video verwendet. Jetzt ist das Werk vollendet und man kann in den hiesigen Buchhandlungen den Bildkalender erwerben und auf Entdeckungstour gehen.

Es wird unter anderem der Blick Richtung Ilben eröffnet, als das Baugebiet noch nicht existierte, das "Wursthorn-Lädele" neben der Sparkasse ist zu sehen und die Wilhelmstraße mit der "Krone" und alten Geschäftshäusern beeindrucken.

Neben anderen Fotos ist eine Marktszene zu betrachten, womit Alt-Furtwangen wieder lebendig wird.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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