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Furtwangen Breitband in Etappen

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Foto: © Anusorn – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Über den Stand der Breitbandverkabelung in Furtwangen samt allen Stadtteilen informierte Breitband-Koordinator Rainer Jung den Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung im Rettungszentrum.

Furtwangen. Das Fazit der Informationsveranstaltung im Gemeinderat lautet: Es wurde zwar schon in den letzten eineinhalb Jahren eine Menge erledigt, aber der gesamte Ausbau verzögert sich.

Das liegt zum Teil an neuen Förderrichtlinien, denn der Bund wird zusammen mit dem Land Baden-Württemberg die Breitbandversorgung bezuschussen. Zum zweiten allerdings sind Planungsbüros knapp bemessen und überlastet. Rainer Jung berichtete, dass der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar ein neues Büro beauftragen musste, das in München ansässig ist.

Der erste Bauabschnitt in Furtwangen ist nach Auskunft von Rainer Jung abgeschlossen. Allerdings ist die Backbone-Lücke zu Vöhrenbach noch nicht geschlossen, hier werden mit der Wasserversorgung Leerrohre verlegt. Im Katzensteig wartet Furtwangen auf den Anschluss nach Schönwald, der auf der Katharinenhöhe vorgesehen ist. Längerfristig wird Furtwangen über einen Ringschluss versorgt werden.

Förderung von 90 Prozent

Im Schützenbach wird die Breitbandverkabelung erst 2021 erfolgen, ein Jahr später als geplant.

Auch in Schönenbach und auf dem Furtwanger Sommerberg sowie in Neukirch sind die Arbeiten für 2021 vorgesehen.

Rohrbach wird sich bis 2022 gedulden müssen, ebenso Linach, wo das Breitbandkabel zusammen mit Wasser und Abwasser verlegt wird. Auch im Kerngebiet Furtwangen wird 2021 mit dem Ausbau begonnen, "Ende offen", betonte Jung, der die Bauzeit auf "mindestens vier Jahre" veranschlagt. Für Rohrbach, Linach und Neukirch werden die Kosten auf 5,1 Millionen Euro veranschlagt. Nach den neuen Richtlinien übernimmt der Bund davon die Hälfte, 40 Prozent zahlt das Land, sodass der Stadt Furtwangen 515 000 Euro beisteuern muss. Nochmals 5,5 Millionen Euro werden für das Furtwanger Kerngebiet und Schönenbach fällig. Im Detail hängt die Förderung auch davon ab, ob Interessenten in einem "weißen Fleck" wohnen, also in unterversorgten Gebieten.

Schulen haben Priorität

Priorität haben die Schulen, vor allem die Schulen am Ilben und das OHG, betonte Jung. Der Bedarf an Informationen sei groß, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Riesle. Die neue Förderung sei günstig für die Stadt, hob Ulrich Mescheder, UL, hervor. Die Kombination mit anderen Arbeiten wie Leitungsverlegungen oder dem Bau des Radwegs mache die Projekte zwar günstiger, verlängere die Bauzeit allerdings auch merklich.

Weitere Informationen: Der Breitbandkoordinator hat eine Website erstellt: www.jubera.de. Dort sind Details zum Breitbandprojekt nachzulesen, die Bürger können die Entwicklung im eigenen Wohngebiet verfolgen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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