Die informatica feminale bringt hochschulübergreifend Studentinnen und Wissenschaftlerinnen zusammen. Foto: Lassak Foto: Schwarzwälder Bote

Hochschule: "informatica feminale Baden-Württemberg" bringt Frauen rund um die Informatik zusammen

Die 21. Ausgabe der Sommerhochschule informatica feminale Baden-Württemberg (#ifbw21) war ein voller Erfolg. Sie wurde komplett online durchgeführt.

Furtwangen. Die informatica feminale bringt hochschulübergreifend Studentinnen und Wissenschaftlerinnen aller Informatik- und informatikverwandten Studiengänge, sowie IT-Expertinnen aus der Praxis zusammen.

Teilgenommen haben bei dieser Veranstaltung rund 130 Frauen vor allem aus Deutschland, aber auch aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg und sogar dem fernen Indien und Oman – das virtuelle Format machte es möglich.

Verantwortlich für die Organisation ist das an der Hochschule Furtwangen angesiedelte Netzwerk Frauen.Innovation.Technik

Themen reichen von Datenschutz bis zum Haustier-Roboter

(F.I.T). Der Rückblick auf eine Woche Lernen und Horizonte erweitern ist äußerst positiv. "Die Möglichkeiten, sich parallel zu den Fachkursen zu vernetzen werden gut genutzt. In den Unterrichtspausen war die digitale Cafeteria ›vernetzBAR‹ zentraler Treffpunkt. Die bewegten Pausen – also kleine Gymnastikeinheiten vor dem Bildschirm – wurden sehr gut angenommen und es gab tolle Dozentinnen wie auch Referentinnen im Rahmenprogramm", berichtet Susanne Köcher, Projektleiterin der informatica feminale BW.

Die Themen der Sommerhochschule reichten von Datenschutz, App-Programmierung und Datenbankentwicklung bis hin zum Haustier-Roboter bauen mit einem Microcontroller und einem Code Camp im Bereich autonomes Fahren. Besonders nachgefragt war der Workshop zum Thema "Finding your passion in Data Science" von SAP. Weitere Unterstützerinnen der #ifbw21 waren unter anderem die Deutsche Bahn, Statworx, Scieneers und Robert Bosch beim CareerDay sowie die Daimler TSS als Hauptsponsor.

Nahmhafte Firmen unterstützen die Furtwanger Hochschule

Auf die Frage, was den Teilnehmerinnen besonders gut gefallen hat, gab es unter anderem diese Antworten, wie die Hochschule mitteilt: "Schön zu sehen, dass man nicht allein ist in einer Männer-dominierten Arbeits- und Studienwelt." "Der Kurs wurde sehr gut online umgesetzt." "Der Austausch in der Mittagspause und abends war prima." "Sehr vielseitiges Angebot." "Die Möglichkeit mich von zu Hause aus weiterzubilden." "Sehr angenehmes Klima im Kurs, ich habe viel gelernt."

Die nächsten Weiterbildungswochen für Frauen sind schon in Planung. Zum einen die mecchanica feminale, die im Februar 2022 stattfinden wird, zum anderen die nächste informatica feminale, die dann im Sommer 2022 voraussichtlich wieder in Präsenz angeboten wird.

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