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Für Corona-Klinikpersonal Arbeiten mit Schutzkleidung eine Herausforderung

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FFP2-Masken, Handschuhe, Augenschutz und Schutzkittel stehen auf dem Programm. (Symbolfoto) Foto: Oliver Berg/dpa

Rottweil/Villingen-Schwenningen - Für medizinisches Personal von Corona-Stationen ist auch das Tragen von Schutzkleidung eine Herausforderung. Die Hygiene-Anforderungen sind hoch.

Wer kennt sie nicht: Die Bilder von Menschen in Ganzkörper-Schutzanzügen, die sich um Corona-Patienten kümmern. Die Realität sieht in den Krankenhäusern jedoch etwas anders aus: In der Helios-Klinik in Rottweil und im Schwarzwald-Baar-Klinikum tragen die Mitarbeiter, die mit Corona-Patienten Kontakt haben, keine solche Ganzkörper-Anzüge. Stattdessen stehen FFP2-Masken, Handschuhe, Augenschutz und Schutzkittel auf dem Programm - das meiste davon wird nur ein einziges Mal getragen und dann entsorgt. 

Helios-Pressesprecherin Andra Schmider erklärt auch, warum: weges des Infektionsrisikos beim Ausziehen. Ganzkörper-Anzüge seien mit Blick auf dieses Risiko wesentlich schwieriger zu handhaben als Schutzkittel. Schon vor der Corona-Pandemie habe das Klinikpersonal einmal jährlich geübt, wie Arbeitskleidung richtig an- und ausgezogen werde. Dabei komme Fingerfarbe zum Einsatz, so Schmider. Für die Mitarbeiter sei es dabei immer eine echte Herausforderung, sich mit Fingerfarbe an den Handschuhen auszuziehen, ohne die Farbe weiter zu verteilen, berichtet sie. 

Schutzkleidung herausfordernd

Viele würden vergessen, dass Hygiene schon vor der Corona-Pandemie eines der wichtigsten Themen in Kliniken gewesen sei, führt die Pressesprecherin weiter aus. Und Schmider beteuert, es gebe kaum eine Stelle, wo Mitarbeiter so viel zum Umgang mit Viren geschult würden wie in Kliniken.

Dass der Umgang und dann auch die Arbeit mit Schutzkleidung herausfordernd ist, berichtet auch Sandra Adams, Pressesprecherin des Schwarzwald-Baar Klinikums in Villingen-Schwenningen. "Arbeiten in der Schutzkleidung ist für die Mitarbeiter anstrengend, es ist beispielsweise warm darunter und man schwitzt leicht." Adams spricht darüber hinaus von festgelegten Normen, die bei der Schutzkleidung einzuhalten sind. "Was die FFP2-Masken betrifft, gibt es genaue Tragevorgaben, beispielsweise muss nach spätestens zwei Stunden die Maske gewechselt werden", führt sie aus.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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