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Freudenstadt Wer tritt als SPD-Kandidat an?

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Landesvorsitzender Andreas Stoch bei der SPD des Landkreises. Foto: SPD Foto: Schwarzwälder Bote

Kreis Freudenstadt. Der SPD-Kreisverband Freudenstadt stellt erste Weichen für die Landtagswahl im kommenden Jahr.

Mit einem kritischen Blick nach Berlin eröffnete Kreisvorsitzende Viviana Weschenmoser eine gut besuchte Kreisversammlung der Partei im "Blauen Haus" in Christophstal. Die Zeichen schienen nun doch eher auf eine sachbezogene Fortsetzung der großen Koalition zu stehen. Sie habe namens des SPD-Kreisverbands Freudenstadt beim Parteitag in Berlin gegen die Fortsetzung gestimmt. Jetzt müsse die Parteibasis ihre Strukturen stärken und ihre Forderungen stellen.

Es gelte, neue politische Formate zu finden, um mit den Mitgliedern wieder ins Gespräch zu kommen und dazu auch Gäste einzuladen. Die SPD müsse in Zukunft "stärker und routinierter ihren politischen Themen Raum geben". Beim Rückblick auf das vergangene Jahr hob Weschenmoser auf die Kommunal- und Europawahlen ab, die vom Kreisverband mit hohem Engagement mitgetragen worden seien. Im Jahr 2020 gebe es zwar keine Wahlen. Jedoch müssten Kandidaten für die Landtagswahl und die Bundestagswahlen gesucht und nominiert werden. Die SPD wolle dies auf "verschiedenen Diskussionssträngen" angehen, so Viviana Weschenmoser.

Angeregte Diskussion

Angeregt diskutierten die Genossen politische Themen, die sie in Kreis- und Ortsverbänden aufgegriffen und eingehender behandelt haben wollen. Die Themenpalette reichte vom Klimawandel, der Friedenspolitik und vom Einstehen gegen den Waffenhandel über die Wohnungsnot und die Bildungsgerechtigkeit durch gebührenfreie Kindergärten, Mindestlohn oder der Wandel in der Arbeitswelt. Lokale Themen wie die geplante Markthalle in Kniebis, der Ärztemangel in ländlichen Regionen oder Wegesperrungen im Nationalpark und anderes mehr wurden nicht ausgespart. Der SPD-Vorstand will aus diesen Vorschlägen Schwerpunkte für ein aktuelles Jahresprogramm erarbeiten.

SPD-Landesvorsitzender Andreas Stoch griff zahlreiche Anregungen des Kreisverbands auf und versprach, diese in Parteigremien weiter zu verfolgen. Als ehemaliger Kultusminister des Landes Baden-Württemberg unterstrich er die Forderungen von Christa Dengler, SPD-Ortsvorsitzende in Dornstetten, das Vermitteln von sozialen Werten in den Schulen zu intensivieren.

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