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Freudenstadt Weitere halbe Million für Breitband

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Die letzten weißen Flecken auf der Übersichtskarte für die Internetversorgung von Freudenstadt sollen dank Unterstützung des Bundes bald schon der Vergangenheit angehören.

Freudenstadt. CDU-Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel überbrachte Oberbürgermeister Julian Osswald jetzt die Nachricht, dass weitere 500 000 Euro aus Berlin für den Breitbandausbau in die Stadt fließen. Darüber informiert der Abgeordnete in einer Mitteilung.

Mit dieser Fördersumme werde der Anschluss der Straßburger Straße bis zum Langbrunnenweiher an das schnelle Versorgungsnetz möglich gemacht, erläutert Freudenstadts Wirtschaftsbeauftragte Elke Latscha. Im Bereich Langenwaldsee gehe es neben der Anbindung einiger privater Haushalte auch um die Versorgung eines Hotels sowie eines Campingplatzes mit zukunftsfähigem Internet. "Hier haben wir tatsächlich so gut wie keinen Empfang. Manch ruhesuchender Tourist freut sich darüber, die Gastgeber sind jedoch auf eine zuverlässige Internetanbindung angewiesen", wird sie weiter in der Mitteilung zitiert.

Die Kosten für dieses vom Bund geförderte Projekt belaufen sich auf knapp über eine Million Euro, von denen die Hälfte der Bund übernimmt. Den Rest teilen sich das Land Baden-Württemberg mit 40 Prozent und die Stadt, die zehn Prozent tragen wird.

Schon im Dezember hatte Fuchtel mitgeteilt, dass die Fördermittel für den südlichen Teil des Kniebis linkerhand der Bundesstraße seitens des Bundes bewilligt wurden. Für diesen Anschluss an die Datenautobahn steuert Berlin ebenfalls die Hälfte, also 1,4 Millionen Euro, bei. Es gebe jetzt zwar noch Gebiete im Stadtgebiet, wo die Internetversorgung nicht zufriedenstellend sei, machte die Wirtschaftsbeauftragte Elke Latscha deutlich, doch seien in absehbarer Zeit zumindest alle Gebiete der Stadt an das Versorgungsnetz angeschlossen. Die Fördermittel würden nun sukzessive in den nächsten Monaten abgerufen, um die Baumaßnahmen zu realisieren.

Bei allen Bautätigkeiten und Zukunftsvisionen stehe ein zentrales Thema in Freudenstadt stets im Fokus, macht Oberbürgermeister Julian Osswald deutlich. Denn die Anbindung aller Bereiche an schnelles und zukunftsfähiges Internet sei elementar. Gerade in diesem Jahr zeige sich einmal mehr, wie wichtig die flächendeckende Breitbandversorgung für einen Standort sein kann. Die Corona-Krise führe deutlich vor Augen, wie nahezu selbstverständlich es sei, dass Homeoffice, Homeschooling und Familientreffen online funktionieren. "Deshalb bin ich unserem Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel so dankbar, dass er sich mit Nachdruck für die Breitband-Versorgung einsetzt und für Freudenstadt und seine Belange immer ein offenes Ohr hat", so Osswald.

Auch Fuchtel selbst weiß um die Bedeutung der Breitbandversorgung für die Kommunen und die Wirtschaft, vor allem wenn sie im ländlichen Raum angesiedelt ist: "Die coronabedingte Situation führt uns das immer wieder vor Augen", sagt der Parlamentarische Staatssekretär. "Video- und Telefonkonferenzen, aber auch Buchungsplattformen oder Schulunterricht sind ohne eine ausreichende Breitbandversorgung undenkbar." Deshalb werde er sich mit Nachdruck dafür einsetzten, dass in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt weitere Fördergelder seitens des Bundes fließen. So sind laut der Pressemitteilung des Abgeordneten seit Anfang 2020 bereits fast 20 Millionen Euro aus Berlin für den Breitbandausbau in den beiden Landkreisen zugesagt.

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