Stadtbrandmeister Florian Möhrle (von links), Abteilungskommandant Tom Anger (Freudenstadt) und der stellvertretende Abteilungskommandant Roman Schneider (Wittlensweiler) freuen sich über den bevorstehenden Zusammenschluss. Foto: Schwarz

Die Feuerwehrabteilungen von Freudenstadt und Wittlensweiler sollen zu einer Abteilung zusammengeschlossen werden. Offiziell verkündet wird das Mitte März. Unsere Redaktion hat vorher schonmal nachgefragt, was die Gründe sind.

Schon bald sollen die Feuerwehrabteilungen Freudenstadt und Wittlensweiler zu einer einzigen Abteilung zusammengeschlossen werden. Das bestätigten Vertreter der beiden Feuerwehren nun im Gespräch mit unsere Redaktion.

 

Offiziell verkündet wird der Zusammenschluss der Abteilungen allerdings erst am 16. März durch Oberbürgermeister Julian Osswald und Stadtbrandmeister Florian Möhrle bei einer gemeinsamen Abteilungsversammlung. „Danach folgen auf diesem Termin bereits die Wahlen für die neue Abteilung“, erklärt Möhrle im Gespräch.

Vorausgegangen sind Gespräche und interne Abstimmungen mit dem Ziel, den Zusammenschluss optimal vorzubereiten. So stehen bereits einige Details fest: Der bisherige Freudenstädter Abteilungskommandant stellt sich als Kommandant für die künftige gemeinsame Abteilung zur Wahl. Zugführer Marc Bernhardt aus Freudenstadt und der bisherige Abteilungskommandant Andreas Behncke aus Wittlensweiler werden seine beiden Stellvertreter.

Während Zusammenschlüsse andernorts in aller Regel auf schwindende Mitgliederzahlen zurückzuführen sind, sind es in diesem Fall eher ganz praktische Überlegungen mit Blick auf das neue Feuerwehrhaus, die zu diesem Schritt geführt haben. „Als klar war, dass das neue Feuerwehrhaus an den Standort des früheren Bäko- und Opera-Gebäudes im Industriegebiet Wittlensweiler kommen soll, lag nahe, dort auch die Abteilung Wittlensweiler mit zu integrieren“, sagt Möhrle.

Nicht genug Platz

Bisher ist diese Abteilung nämlich im Kindergarten Wittlensweiler untergebracht und räumlich dort sehr eingeschränkt. Die Abteilungen Freudenstadt und Wittlensweiler seien stark und wären auch ohne Zusammenschluss einsatzfähig.

Schon jetzt – seit der Beschluss gefallen ist – arbeiten beide Abteilungen noch enger miteinander zusammen. Übungen und Einsätze haben sie gemeinsam absolviert, die Gruppen- und Zugführer wurden entsprechend verteilt.

Funktioniert habe das sehr gut, bestätigt Abteilungskommandant Tom Anger. Für den stellvertretenden Abteilungskommandanten Roman Schneider aus Wittlensweiler war es von Anfang an eine „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, was auch wichtig gewesen sei. Die gute Kooperation habe den Schritt auch aus Sicht der kleineren Abteilung Wittlensweiler einfach gemacht.

Möhrle rechnet mit einer Bauzeit von anderthalb bis zwei Jahren, bis der Umzug und damit auch der räumliche Zusammenschluss erfolgen kann. Bis dahin bleibt in Wittlensweiler die Löscheinheit unter der Leitung von Andreas Behncke als „Einheitsführer“ bestehen.