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Freudenstadt Umweltfreundlichere Nordstadt

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Freudenstadt. Die Nordstadt bekommt ein integriertes energetisches Quartierskonzept. Das hat der Gemeinderat Freudenstadt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Projektleiter Daniel Worth-Lindorfer von der Firma Endura Kommunal stellte das Vorgehen vor. Das Quartier umfasst das Kepler-Areal, das Panorama-Bad und den Bereich zwischen Ludwig-Jahn-Straße und Wildbader Straße. Im Süden wird es von der Eisenbahn-Linie begrenzt.

Die Kosten liegen bei 131 000 Euro, davon zahlen Stadt und Stadtwerke je 23 000 Euro. Den Rest, eine Summe von 85 000 Euro, übernimmt die KfW-Bank als Förderung. Der entsprechende Bescheid werde bald erwartet. Sollte er negativ ausfallen, werde die Stadt verzichten, betonte Oberbürgermeister Julian Osswald auf Nachfrage von Beate Gernsheimer (FWV). Dies wurde so auch in den Beschlussvorschlag aufgenommen. Es gehe darum, dass das Quartier ökologisch saniert werde. Dazu zähle unter anderem der Ausbau eines Nahwärmenetzes und die Schaffung von Infrastruktur für die zunehmende E-Mobilität, sagte Worth-Lindorfer. Dafür brauche es das Zusammenwirken von Stadt, Stadtwerken und Eigentümern, um die notwendige Infra­struktur zu schaffen und zu nutzen.

Das Gebiet sei aus mehreren Gründen ausgewählt worden. Zum einen gebe es dort eine dichte Bebauung mit Wohnhäusern, die in einem schlechten Sanierungszustand seien, wie es in der Sitzungsvorlage heißt. Zum anderen stehen dort viele institutionelle Gebäude wie das Panorama-Bad, die ebenfalls ins Konzept eingebunden werden könnten.

In den nächsten Schritten sollen die Öffentlichkeit und insbesondere die Eigentümer der Häuser in dem Gebiet informiert werden. Dafür ist unter anderem eine Bürgerinformationsveranstaltung am 13. Juni in der Aula der Theodor-Gerhardt-Schule geplant. Dabei sollen die Eigentümer für das Thema und die Möglichkeiten des Konzepts sensibilisiert werden, so Worth-Lindorfer. Dazu kommen noch Fragebögen, die an die Eigentümer verschickt werden.

Im September sei die Auswertung der Daten abgeschlossen und die ersten Maßnahmen sollen entwickelt werden, sagte Worth-Lindorfer. Im November bekommen die Eigentümer die ersten Ergebnisse präsentiert.

Die Maßnahmen bräuchten eine enge Abstimmung und Eintaktung, sagte Bauamtsleiter Rudolf Müller auf Nachfrage von Stadtrat Hermann John (FWV). Das Projekt erstrecke sich über mehrere Jahre.

Ob die Eigentümer auch ein Recht auf eine Förderung durch die KfW hätten, wollte Andreas Zuckschwerdt wissen. Das sei durchaus möglich, antwortete Worth-Lindorfer. Er selbst gehe stark davon aus, ergänzte Osswald.

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