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Freudenstadt Schüler trainieren mit Parkour-Profi

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Einen Nachmittag mit dem Parkour-Läufer Andy Haug verbrachten Jugendliche der Kepler-Werkrealschule. Foto: Schule Foto: Schwarzwälder-Bote

Andy Haug, professioneller Freerunning-Athlet und Parkour-Läufer, hat das Online-Offline-Projekt der Kepler Werkrealschule unterstützt.

Freudenstadt. Nachdem die Schüler der sechsten Klassen ihre Handys symbolisch in eine Box einschließen ließen, um eine Woche auf Medien zu verzichten, gab es für sie nun positive Anreize, damit sie ihre Freizeit aktiv gestalten.

Nach einem Nachmittag im Panorama-Bad am ersten Tag des Projekts, ging es tags darauf actiongeladen in der Schule weiter. Sozialarbeiter Peter Gößmann stellte den Kontakt zu Andy Haug her. Haug, der professionelle Parkour und Freerunning-Athlet stellte wiederum ein attraktives Programm für die Klasse 6b auf die Beine.

Parkour kommt aus Frankreich und ist eine Sportart, bei der man so schnell wie möglich von Punkt A nach Punkt B kommen will. Dabei überwinden die Sportler Hindernisse, in dem sie sie überspringen oder überlaufen.

Haug zeigte sich als absoluter Profi und konnte die Jugendlichen mit seiner offenen und ehrlichen Art schnell für seinen Sport begeistern. Neben einer Aufwärmrunde, gab es eine Einführung in die Kunst des Parkours. So lernten die Schüler kleinere Sprünge, den sogenannten Präzisionssprung und einige Variationen dazu. Zwischendrin stand noch ein kleines Foto-Shooting auf dem Programm, in das die Jugendlichen eingebunden waren.

Höhenflug der besonderen Art

Am Ende des Nachmittags gab es für die Klasse noch eine Herausforderung, die aus einem Parcours bestand, in den die geübten Sprünge eingebaut waren und den alle Jugendlichen der Klasse durchlaufen mussten.

Parallel dazu war die Klasse 6a in einem erlebnispädagogischen Setting gefordert. Der verantwortliche Lehrer hatte zwischen zwei Bäumen zwei Seile gespannt, mit deren Hilfe die Schüler einen Höhenflug der besonderen Art erleben sollten. Dazu wurden alle Jugendlichen der Klasse gebraucht. Ihre Aufgabe war es nämlich, ihren jeweiligen Klassenkameraden, der zwischen den Seilen mit Klettergurt und Karabiner gesichert war, in die Höhe zu ziehen.

Nach einer kleinen Übungsphase kamen die Jugendlichen richtig in Schwung und zogen wie die Weltmeister, sodass das Erlebnis für den in der Mitte Gesicherten zum echten Adrenalinkick wurde. Einige konnten gar nicht genug bekommen und blieben auch nach Projektschluss noch länger, um sich Autogramme von Andy Haug zu holen.

Wenn alles nach Plan läuft, werden einige Jugendliche auch bei der Sportart Parkour bleiben und die regelmäßigen Trainingszeiten Freitag abends nutzen, teilt die Schule mit. Das Fazit sei bei allen Beteiligten durchweg positiv ausgefallen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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