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Freudenstadt/Ruhestein Nationalpark: Besucherzentrum nimmt Gestalt an

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Das Besucherzentrum des Nationalparks Schwarzwald auf dem Ruhestein nimmt weiter Gestalt an. Die Verantwortlichen hoffen, dass es Ende dieses Jahres eingeweiht werden kann. Foto: Michel

Freudenstadt/Ruhestein - Der Höhepunkt des Nationalparkjahrs 2020 wird am Ruhestein schon seit Monaten immer mehr sichtbar. "Wir fiebern natürlich alle auf die Eröffnung unseres neuen Besucherzentrums hin, das – wenn alles weiter nach Plan läuft – Ende des Jahres fertig werden soll", sagt Nationalparkleiter Wolfgang Schlund bei der Vorstellung des Jahresprogramms.

Gegenüber dem Verwaltungssitz am Ruhestein nimmt das Gebäude, das mit seinen übereinander gestapelten Ausstellungsriegeln an Totholz im Wald erinnern soll, immer mehr Gestalt an. "Was die Menschen in diesem Haus erleben werden, kann ihren Besuch in der Natur draußen auf faszinierende Art ergänzen und vertiefen. Dort dürfen wir zeigen, was für das menschliche Auge sonst nicht sichtbar ist, zum Beispiel tief in den Mikrokosmos eintauchen, oder wie ein Vogel über den Nationalpark fliegen", verrät Charly Ebel, Leiter des Fachbereichs Besucherinformation.

Bis dahin ist aber auch die Natur selbst eine Reise wert. Das Programm zeigt, auf wie viele Arten sich die Schönheiten des Schwarzwalds entdecken lassen. Besucher können mit den Vögeln aufstehen und ihrem Gesang lauschen oder am knisternden Lagerfeuer im Naturcamp unter freiem Sternenhimmel einschlafen, sich auf die Spur winziger Käfer begeben oder auf die von großen Wildtieren. Ob zu Fuß, per Rad, mit Schneeschuhen oder auf Skiern, geführt von den Rangern.

Führungen auch in französischer Sprache

"Auch unser Angebot an inklusiven Führungen, zum Beispiel für Menschen im Rollstuhl oder in deutscher Gebärdensprache, haben wir weiter ausgebaut", sagt Charly Ebel. Ganz neu im Programm sind einige Führungen in französischer Sprache. "Wir sind gespannt, wie diese angenommen werden",so Ebel. Wichtig sei ihm und seinem Team immer auch der Blick über den Tellerrand des Schwarzwalds. "Naturschutz kann nie in engen Grenzen funktionieren – die Arbeit vor Ort ist wichtig, aber genau wie der Klimawandel, ist das ein globales Thema", stellt er klar.

Schon seit mehreren Jahren beteiligt sich das Rangerteam am "World Ranger Day", an dem es auch der Kollegen in anderen Ländern gedenkt, die bei ihrer Arbeit zum Teil ihr Leben riskieren. Der Klimawandel sei natürlich bei sehr vielen Veranstaltungen mit Thema, sagt Ebel. Im aktuellen Programm gibt es zwei Exkursionen dazu.

Ums Wetter und seine Entwicklung geht es auch beim neuen Nationalparkblog. Zum Start des Jahres ist dieses Angebot auf der Website des Nationalparks online gegangen. 14-tägig werden hintergründige Geschichten rund um den und aus dem Nationalpark zu finden sein. Die Besucher des Blogs sollen Menschen begegnen, die im Nationalpark arbeiten, aber auch die Besonderheiten der Natur kennenlernen, sagt Wolfgang Schlund. Neben Texten und Bildern werden auch kleine Videos den Blog bereichern. Wie das ankommt, können die Nutzer gleich per Kommentar zurückmelden.  Zu finden ist der neue Nationalpark-Blog unter www.nationalpark-schwarzwald.de/de/nationalpark/blog.

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