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Freudenstadt Fußballer stehen vor einem Umbruch

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Bei der Hauptversammlung (von links): Julian Osswald, Tom Anger, Renate Schau, Domenik Neubert, Sven Maywurm, Michael Müller, Rainer Finkbeiner, Tobias Sturhahn, Wolfgang Gutekunst und Alfred Schweizer.Fotos: Haag Foto: Schwarzwälder Bote

Michael Müller wurde in der Hauptversammlung der Spielvereinigung Freudenstadt zum neuen Finnanzvorstand gewählt. Neuer Beisitzer Wirtschaftsbetrieb ist Tom Anger, neuer Beisitzer Finanzen ist Sven Maywurm.

Freudenstadt. Aus dem Vorstand schieden Henning Fahrner (25 Jahre), Bernd Matt (22 Jahre), Roland Spöhr (28 Jahre) und Armin Neubert (über 30 Jahre). Am Ende blieb nur das Amt von Bernd Matt unbesetzt.

Wegen der Corona-Pandemie werden die vier erst im kommenden Jahr feierlich verabschiedet, wenn auch das 100-jährige Vereinsbestehen gefeiert wird, was eigentlich für 2020 geplant war. Wegen der Pandemie verfolgten einige Mitglieder die Versammlung auch außerhalb des Versammlungsorts, Gaststätte De Facto.

Kunstrasenfeld und Laufbahn sind neu

Vorsitzender Reiner Finkbeiner berichtete, dass das vergangene Vereinsjahr von der Totalerneuerung des Kunstrasenspielfelds und der Erneuerung der Laufbahn im Hermann-Saam-Stadion gekennzeichnet war – mit weitreichenden Auswirkungen für die Fußballer. Zum Training wichen die Mannschaften auf Sportplätze des SV Dietersweiler, des SV Wittlensweiler und des SV Musbach aus, wofür Finkbeiner den Vereinen dankte. Es habe sich sportlich negativ bemerkbar gemacht, dass die Spieler über mehrere Monate hinweg kein Heimspiel absolvierten.

Der Blick richte aber jetzt nach vorne. Man spiele jetzt auf einem Kunstrasenfeld, das seinesgleichen suche. Er dankte an dieser Stelle der Stadt Freudenstadt und Oberbürgermeister Julian Osswald, der gezeigt habe, wie sehr ihm der Sport in der Stadt am Herzen liege.

Da nun auch Kassierer Simon Schau berufsbedingt sein Amt zur Verfügung stellen werde, wolle er das kommende Jahr nutzen, den Verein neu auszurichten, sagte Finkbeiner.

Der Vorstand sei von dem neuen Trainerteam Mathias Trautwein und Co-Trainer Michel Höck (I. Mannschaft in der Bezirksliga, sowie der U 23 mit Spielertrainer Dominik Graf und Co-Spielertrainer Aaron Ferrazzano überzeugt. Außerdem trage die im Vorjahr eingegangene Spielgemeinschaft mit den Nachbarvereinen SV Dietersweiler und SV Wittlensweiler erste Früchte.

Trotz allem eine gute wirtschaftliche Bilanz

Dominic Neubert (Abteilungsleiter Aktive) sprach von einer außergewöhnlichen und schwierigen Saison, die die erste Mannschaft in der Bezirksliga auf dem zwölften Platz nach dem coronabedingten Abbruch beendete. Die von dem Trainergespann Dominik Graf und Eugen Remmel betreute zweite Mannschaft beendete in der Kreisliga A1 auf dem siebten Tabellenplatz.

Trotz vieler Einschränkungen in den vergangenen Monaten berichtete Simon Schau (Vorstand Finanzen) von einer guten wirtschaftlichen Bilanz. Die SpVgg stehe finanziell weiterhin solide da und weise ein Plus im wirschaftlichen Geschäftsbetrieb vor. Die Sponsoreinnahmen hätten dank der guten Arbeit des Sponsoringteams sogar deutlich zugenommen. Die Pacht für die Vereinsgaststätte habe sich ebenfalls positiv auf die Bilanz ausgewirkt.

Freudenstadts Oberbürgermeister Julian Osswald sagte, dass die Stadt insgesamt 1,3 Millionen Euro in den vergangenen drei Jahren in die Sportanlagen der SpVgg investiert habe. Zu einem späteren Zeitpunkt wäre dies vielleicht nicht mehr möglich gewesen. Mit der Haupttribüne des Hermann-Saam-Stadions müsse auch etwas passieren, merkte er an.

Die Entlastung des Vorstands verlief einstimmig. Sportkreispräsident Alfred Schweizer zollte dem Verein ein großes Lob und hob die Bedeutung der Vereinsarbeit in Corona-Zeiten hervor. Zu den Gästen zählte auch Gemeinderat Günter Braun.

Für 20 Jahre wurden Renate und Karl-Heinz Schau geehrt. Seit 40 Jahren sind Tom Anger und Dieter Burkhardt dabei. Für 50 Jahre wurden Günter Eisenbeis, Karl Jetter, Hans-Peter Müller, Achim Schwenk, Udo Schwenk, Horst Berger, Walter Braun und Hans-Jörg Dölker geehrt, für 60 Jahre Paul Talmon.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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