Der Borkenkäfer soll in den Randgebieten des Nationalparks intensiv bekämpft werden. Foto: Hiekel

Kreisforstamt betreibt intensives Borkenkäfer-Monitoring auf Staatswaldfläche. Neues Revier"Murgtal".

Kreis Freudenstadt - Im Zuge der Neuordnungen im Kreisforstamt Freudenstadt durch die Einrichtung des Nationalparks Schwarzwald wird nicht nur der Zuschnitt einiger Forst­reviere verändert, sondern es entsteht auch ein völlig neues Revier mit dem Namen Murgtal.

Es ist kein Forstrevier im herkömmlichen Sinn, sondern dient in erster Linie der Bekämpfung der Borkenkäfer in direkt an den Nationalpark angrenzenden Gebieten. Wie Forstdirektor Georg Jehle, Leiter des Kreisforstamts, betonte ist das Forstrevier Murgtal kein zusammenhängendes Gebiet und besteht ausschließlich aus Staatswaldflächen.

Während bei Privat- und Kommunalwaldflächen, die an den Nationalpark angrenzen, innerhalb des Nationalparks eine Pufferzone als besondere Vorsichtsmaßnahme gegen den Borkenkäferbefall eingerichtet wird, bilden beim Staatswald die Flächen, die im Forstrevier Murgtal zusammengefasst wurden, diese Pufferzone außerhalb des Nationalparks.

"Diese Flächen werden vom Kreisforstamt bewirtschaftet", erläutert Jehle. Revierleiter ist Volker Weiss, der bisher in Buhlbach tätig war. Das Forstrevier Murgtal setzt sich laut Jehle aus isolierten Flächen bei Obertal, Mitteltal, Tonbach bis nach Zwickgabel und Hinterlangenbach zusammen. In dem Revier wird, so Georg Jehle weiter, ein intensives Borkenkäfer-Monitoring betrieben, um sofort reagieren zu können, falls ein Käferbefall auftritt. Georg Jehle nennt das Forstrevier Murgtal das "Feuerwehrrevier".

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